Hier die Unterlagen zur JHV 2023 zum Download

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ZB JHV 2023 Einladung.pdf
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ZB TO JHV 2023.pdf
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Antrag zur JHV.pdf
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Faktenübersicht zur Satzungsänderung d
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Satzung des Zuchtbuches .pdf
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Das Zuchtbuch

 

Leider sind viele Aufzeichnungen vor 1945 verlorengegangen, die das Zuchtbuch betreffen. Es gibt aber Aufzeichnungen über Geflügelzucht, die bis vor Christi Geburt zurückreichen. Die erste Bezeichnung hieß Leistungsgruppe (ab 1937) und wurde erst unter Präsident Wilhelm Schönfelder 1978 in „Zuchtbuch für Leistungsfragen im BDRG" umbenannt. Die Leistungsgruppe war eine Sondergruppe im Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter bzw. seiner Landesverbände. Hier haben sich Idealisten der Rassegeflügelzucht zusammengeschlossen, um ihre Zucht zu vervollkommnen. Mitglied der Leistungsgruppe“ konnte jeder Züchter werden, der Mitglied eines Ortsvereines war unddessen Zuchtanlage und Tiere gewährleisteten, der Leistungsgruppe gerecht zu werden. Händler sowie Züchter, welche die Zucht gewerbsmäßig betrieben (mehr als 5 Zuchtstämme) wurden in der Leistungsgruppe nicht aufgenommen.

Die Stallanlagen mussten zweckmäßig und allen Anforderungen gerecht sein. Das Zuchtziel für alle Rassen war das Züchten und Verbreiten von lebenskräftigen, leistungsfähigen Tieren, entsprechend der Musterbeschreibung für die betreffende Rasse, um das Idealtier in Schönheit sowie in Bezug auf Leistung zu erreichen. Zu den ersten Landesverbänden, die Zuchtbücher ins Leben riefen, gehörten Bayern, Baden, Hannover, Schleswig-Holstein und Westfalen.

Die frühe Zielsetzung lag bei Hühnern in der Eierleistung sowie der Kontrolle der Befruchtungs-, Schlupf- und Aufzuchtsergebnisse. Bei Tauben ging es darum, viele Jungtiere zu haben, die qualitativ sehr gut sein sollten. Das glaubte man seinerzeit im Sinne von „Leistung und Schönheit“vereinigen zu können. Schon bald musste

man feststelle, das dies nicht einfach ist. Wenn auch gut gemeint, die Aufgabe war auf Dauer jedoch kaum lösbar. Das heutige Ziel liegt neben den Anforderungen der AAB in der Verbesserung der Rassen durch Abstammungskontrolle, das meint eine gezielte  Verwandtschaftszucht zum Zwecke der Häufung guter Erbanlagen. Noch lange nicht alle Züchter des BDRG betreiben nämlich wirklich Zucht, sie sind vielmehr Liebhaber, Vermehrer oder  Halter.

Ziel des Zuchtbuches muss es daher sein, hochwertige Zuchttiere zu züchten! Diese sollen nicht nur so viele Eier oder Jungtiere liefern, wie zur Erhaltung der Rasse erforderlich sind, sondern die Tiere sollen daneben auch gesund und leistungsfähig sein. Sie sollen ferner die erforderlichen rassischen Vorzüge aufweisen, um bei den Schauenbestehen zu können. Es ist daher unbedingt erforderlich, diese Aufgabenstellung des Zuchtbuches bekanntzumachen, damit die Arbeit richtig eingeschätzt und beurteilt wird. Die Züchter der Zuchtbücher haben dann vielen anderen Züchtern einiges voraus, denn sie betreiben wirklich Zucht.

Alle Zuchtbuchmitglieder, die ihre Aufschreibungen, ihre Zuchtstammmeldung, Legeliste, Brut- und Bewertungsliste beim Zuchtbuch abgeben, erhaltendie Stallplakette „Anerkannte Zucht im BDRG“. Das Zuchtbuch Hannover kann sich bei den Bundeszuchtbuchschauen mit seinen Leistungen sehenlassen.

Wer ohne Kontrolle züchtet, spielt nur Lotterie, Erfolg auf Dauer kann nur die Zuchtbuchführung -Stammbaumzucht- sichern.

(Quelle: Das Zuchtbuch im Wandel der Zeit und Unterlagen vom ZB Hannover