Auf dem Titelbild zu sehen:

Die Heimatrasse im Fokus des LV Hannover im Jahr 2021 sind die Phönix.

 

 

Der Nutz- und Rassegeflügelzucht-Verein Grasberg und Umgegend e.V.  für die Jugendorganisation eine wunderschöne, erfolgreiche, eigenständige LV-Schau ausgerichtet 

 

Schon am Freitag, 15.10.2021 wurden alle auf das herzlichste vom Grasberger Verein empfangen und die Tiere fanden alle ihren Platz und wurden am Samstagmorgen von den Preisrichtern bewertet.

Die wunderschön ausgeschmückte Reithalle in Grasberg lud dann am 16./17.10.2021viele Besucher zum Verweilen ein. Es war Balsam auf den Seelen, viele bekannte Gesichter - wenn auch nur mit "Schnutenpulli" wiederzusehen!

Dem Grasberger Verein kann man nur ein dickes Lob aussprechen - was mir auch von vielen Besuchern mitgeteilt wurde!

 

Landesjugendmeister wurden:

bei Wassergeflügel:

Nia-Sofie Clamor auf Zwergenten, silberfarbig-wildfarbig

 

bei den Hühnern:

Mats Meier auf Australorps, schwarz

 

bei den Zwerghühnern:

Luis Paul Köster auf Zwerg-Amrocks, gestreift

 

bei den Tauven:

Svenja Tiedemann auf Dt. Modeneser Schietti, blau ohne Binden

 

Unseren herzlichsten Glückwunsch!!

Alle weiteren Preisträger werden noch diese Woche veröffentlicht.

Die Preise werden wie üblich auf der nächsten LVJ-Del. HV am 5.3.2022 im Haus am Eberbach in Stadtoldendorf ausgegeben. Den Katalog und einige Bilder findet ihr hier.....

 

Eure LVJLin Kathrin Stietenroth

 


 

Aktualisiertes Hygienekonzept für Schauen in den Landesverbänden Hannover und Weser-Ems

 

Nachdem im Juli 2020 ein gemeinsames Hygienekonzept für die Durchführung von Rassegeflügelausstellungen von den Landesverbänden Weser-Ems und Hannover erstellt worden war, haben wir uns entschlossen, dieses für die Ausstellungssaison 2021 zu aktualisieren. Im Wesentlichen bleibt es aber bei der Thematik Abstandshaltung und Einhaltung der allg. Hygieneregeln.

Grundsätzlich muss bei den möglichen Kontaktpersonen zwischen Ausstellern, Mitarbeitern und Besuchern unterschieden werden.

Veranstaltungsort und Mitarbeiter:

-      Die Veranstaltung wird nur durchgeführt, wenn der Ort der Veranstaltung in einem Landkreis liegt, in dem es innerhalb der letzten sieben Tage vor dem Aufbau der Ausstellung weniger als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gegeben hat.

-      Die Adressen der Mitarbeiter werden notiert. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter geben eine Selbsterklärung gegenüber der Ausstellungsleitung ab, dass sie sich frei von Symptomen dieser Erkrankung fühlen, geimpft, genesen oder getestet sind. Die Testung darf nicht älter als 48 Stunden sein.  

-      Die Ausstellungsleitung stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass eine entsprechende Belüftung/Durchlüftung der Ausstellungsörtlichkeit möglich ist.

Aussteller

-      Ausstellen darf nur, wer aus einem Landkreis kommt in dem es in den letzten 7 Tagen vor dem Verbringen der Tiere weniger als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gegeben hat. Damit dies nachvollziehbar ist, muss bei der Anmeldung zur Schau der zuständige Landkreis oder die kreisfreie Stadt des Wohnorts mit angeben werden. Für die Überprüfung ist die Seite des RKI maßgeblich (https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/)

-      Die Züchter verpflichten sich, mit der Anmeldung dies selbstständig zu überprüfen und bei Eigenanlieferung ebenfalls symptomfrei zu sein. Andernfalls hat er andere Personen mit der Einlieferung zu beauftragen. Gleiches gilt auch für das Aussetzen. Beim Einsetzen und Aussetzen ist nach Betreten des Ausstellungsraums eine Mund-Nasen-Abdeckung zu tragen. Sollte der Aussteller zum Zeitpunkt der Ausstellung sich in einer behördlich angeordneten Quarantäne befinden, dann dürfen die Tiere nicht zur Ausstellung (auch durch andere) verbracht werden. Darüber hinaus wird den Ausrichtern der Ausstellung empfohlen, einen Luca-OCR-Code an den Eingängen zu platzieren, damit eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird. Die Kontaktdaten von Ein- bzw. Aussetzenden, die nicht zugleich Aussteller sind, sind entweder durch die Luca-App zu erfassen oder in Kontaktformularen beim Betreten der Ausstellungsräumlichkeiten einzutragen.

Veranstaltung und Besucher:

-      Zutrittsbeschränkung während der Besuchszeiten: Die Ausstellungsleitung stellt sicher, dass pro vier Quadratmeter Ausstellungsfläche nur ein Besucher die Ausstellungshalle betritt. Das heißt, bei einer Ausstellungsfläche von 300 Quadratmeter sind dies 75 Personen, die sich gleichzeitig in der Ausstellungsörtlichkeit befinden dürfen. Beim Zutritt werden die Kontaktdaten aufgenommen, bzw. durch die Luca-App erfasst, hierbei können Hausgemeinschaft mit bis zu fünf Personen auf einem Kontaktformular mit angegeben werden. Durch Aushänge werden die Besucher auf die allgemeinen Hygiene- und Kontaktregeln aufmerksam gemacht. Bei Anzeichen eines Besuchers auf grippe- oder erkältungsähnliche Symptome kann vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden und zum Verlassen der Örtlichkeit aufgefordert werden. Während des Aufenthalts in der Ausstellungsörtlichkeit ist eine Mund-Nasen-Abdeckung verpflichtend zu tragen.

-      Beim Betreten und Verlassen der Örtlichkeit wird die Möglichkeit der Händedesinfektion gegeben. Gleiches gilt für den Besuch der Toiletten.

-      Die Gänge in der Ausstellung zwischen den Käfigen werden so gestaltet, dass diese als „Einbahnstraße“ nutzbar sind. Entsprechende Hinweisschilder werden angebracht.

-      In der Ausstellungslokalität werden keine Speisen und Getränke zum Verkauf angeboten. Ein Angebot außerhalb oder getrennt zur Ausstellungshalle mit entsprechendem Abstandsgebot kann erfolgen. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass das zusammensitzen möglich ist, soweit es sich um geimpfte oder genese Personen handelt.

-      Alle gesammelten Daten über Kontaktpersonen werden nach Ablauf von 14 Tagen vernichtet.

 

 

Alfred Karl Walter und Lars Steenken

 

 

Alfred Karl Walter (v.re.) mit Rüdiger Schikore, Uschi und Klaus-Dieter Ebert, Wolfgang Vallan, Horst Schevel und Peter Jahn.

 

Goldene Feder für Rüdiger Schikore und "Herr der Ringe"

Horst Schevel zum Ehrenmitglied ernannt

 

 

Rüdiger Schikore ist von seinem Kreisverband vorgeschlagen worden, steht aber auch schon länger auf der Vormerkliste beim Landesverbandsvorstand. Er ist seit 1975 im Verband organisiert. Zwei Mal ist Kreismeister und einmal Deutscher Meister gewesen. Seine Liebe beim Rassegeflügel gilt eindeutig den Tauben. Seine Fachkenntnisse stellt er in seiner Preisrichtertätigkeit seit 1990 unter Beweis. Wegen seiner Zuverlässigkeit wird er von allen sehr geschätzt. Seit 1980 ist Rüdiger Schikore ununterbrochen als Schriftführer auf Orts-, Kreis-, Landes- und Sondervereinsebene tätig. 

 

Klaus-Dieter Ebert hat sich in besonderer Weise um die Zuchtarbeit im Landesverband verdient gemacht. Ohne ihn wäre eine Zuchtbuchführung mit Nachhalten der Abstammung nicht möglich. Er versieht seine Arbeit mit sehr hohen Engagement und Gewissenhaftigkeit, was zu einem besonderen Beinamen seiner Person geführt hat. Er ist ein Mann der Tat. Wo seine Hilfe gebraucht wird, bringt er sich ein. Der Beiname ist einer Filmtrilogie entnommen, in der es Fabelwesen gibt, er ist nicht ein solches, sondern seine Arbeit für die Züchterschaft im Landesverband war fabelhaft. Mit der Goldenden Feder sagt der Landesverband dem „Herrn der Ringe“, dem Zuchtfreund Klaus-Dieter Ebert Dank für zwölf Jahre Einsatz als Ringwart.

 

 

"Den Züchter, den wir zum Ehrenmitglied des Landesverbandes ernennen wollen, ist den meisten bekannt. Er ist 63 Jahre alt, in seiner Profession für den Landesverband will man ihn gerne an seiner Seite wissen. Seine Gabe ist es, die an ihn herangetragenen Angelegenheiten von allen Seiten zu betrachten und den emotionalen Teil vom sachlichen Inhalt zu trennen", so die Worte des LV-Vorsitzenden, Alfred Karl Walter. Horst Schevel ist im Landesverband Hannover seit 1993 organisiert und hat sein für den gesamten Landesverband wichtiges Ehrenamt seit 2007, also nunmehr seit 14 Jahre inne.

 

Mit großem Beifall haben die Delegierten die Ehrungen abgerundet. Bleibt festzustellen, dass Klaus-Dieter Ebert betont, dass die Hälfte seiner Auszeichnung seiner Ehefrau Uschi gebührt, die stets mit dafür gesorgt hat, dass der Ringversand reibungslos gelaufen ist. Klaus-Dieter Ebert gibt sein Amt an Andreas Finke aus Sulingen ab, der unter der Mail-Adresse ringverteiler.lv@t-online.de zu erreichen sein wird, wenn es um die Bestellung der Bundesringe für 2022 geht. Eine telefonische Ringbestellung ist nicht möglich, wie ausdrücklich vom LV-Vorstand erklärt wird.

 

Peter Jahn / Foto: Gerhard Schütte

 


Wyandotten-Henne schönstes Tier bei Jungtiervorstellung

in Fallersleben

 

Auch in diesem Jahr veranstaltet der GZV Fallersleben eine interne Jungtierbesprechung. Unter den 3-G-Corona-Auflagen zeigen die Züchterinnen und Züchter des Vereins am letzten Wochenende im August ihre Tiere.

Mit fachlichen Augen des Preisrichters und Zuchtwart des Landesverbandes, Dirk Laumann, werden die vorgestellten Tiere begutachtet. Die Vereinsmitglieder haben Wyandotten schwarz-gesäumt, Brahma schwarz, Sundheimer und Reichshühner weiß-schwarzcolumbia, Paduaner tollbunt und Challansenten mitgebracht. Dieter Laumann nimmt sich sehr viel Zeit und zeigt  den Züchterinnen und Züchtern die Vorzüge und Nachteile jedes einzelnen Tieres.

Gerd Schlamilch, der auch Preisrichter für Tauben ist, hat sich etwas ausgedacht. Er stiftet einen Sachpreis für das beste Tier der Jungtiervorstellung. Der gestiftete Preis ist eine von ihm selbst gebaute Transportbox für Küken.

Diese bekommt Anne-Kathrin Siepert für eine Henne ihrer Wyandotten schwarz-gesäumt. In seinem abschließenden Resümee spricht der GZV Vorsitzende, Ulf Brandes, von einer "gelungenen Veranstaltung, bei der jedes Vereinsmitglied noch etwas dazugelernt hat".

 

Dieter Prehn

 


Bei der Jubiläumsfeier überreicht Alfred Karl Walter die goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter an den Vereinsvorsitzenden Günter Stubbe. Foto: Heiner Albrecht

Schnaps, Bier und Zigarette aus der Vereinskasse

RGZV Thedinghausen feiert Hundertjähriges

Geflügelhaltung gibt es in der Gemeinde Thedinghausen seit hunderten von Jahren. Die Vögel liefern seit jeher Fleisch und Eier. Gänse oder Entenfedern aus eigener Produktion dienten sogar als Daunen für das Bettzeug. Und seit 100 Jahren gibt es nun auch schon den Rassegeflügelzuchtverein Thedinghausen. Die gefiederten Freunde sollten nicht nur einen Nutzen haben und Lebensmittel produzieren, sondern auch schön sein, und zwar nach einheitlichen Standards. Deswegen gründeten Theodor Lillie, Otto Trautmann, Wilhelm Bohnkämper und Karl Sander den Verein in Thedinghausen im Jahre 1921. Um Mitglieder zu den allmonatlichen Versammlungen zu locken, gab es bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts den Passus in den Vereinsregularien, dass jedes teilnehmende Mitglied einen Schnaps, ein Bier und eine Zigarette aus der Vereinskasse bezahlt bekommt.

 

Das hat der heutige Vereinsvorsitzende Günter Stubbe in den umfangreichen Protokollbüchern des Vereins gefunden. Rund 60 geladene Gäste trafen sich jetzt zu einer kleinen Jubiläumsfeier im Restaurant „Romance“ am Erbhof in Thedinghausen. Die besten Glückwünsche überbrachten neben Bürgermeister Thomas Metz auch der Vertreter der Landesorganisation Hannoverscher Rassegeflügelzüchter, Alfred-Karl Walter. „Ihre Vorfahren haben einen Verein gegründet in wirtschaftlich schlechter Zeit und sich nicht entmutigen lassen. Das wünsche ich Ihrem Verein für diese Zeit und in Zukunft auch“, erklärte Walter, der nicht nur die Ehrengaben der Organisation dabei hatte, sondern auch noch Günter Stubbe in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Rassegeflügelzucht mit der goldenen Ehrennadel auszeichnete. Günter Stubbe zählte in seinem kleinen Rückblick einige Führungskräfte der Züchter auf, die nicht unwesentlich am Aufschwung des Vereins beteiligt waren.

 

Zu einer Schweigeminute erhoben sich die Gäste und gedachten dem erst vor wenigen Tagen verstorbenen Ehrenvorsitzenden Egon Bierwag. „Er wäre mit Sicherheit heute so gerne dabei gewesen“, so Stubbe. Bierwag hat der jüngeren Geschichte des Vereins durch sein Wirken seinen Stempel aufgedrückt. So erwähnte Stubbe das herausragende Engagement beim Umbau des Schießstandes der Schützengilde, der seit 2002 auch als Ausstellungshalle von den Geflügelzüchtern genutzt wird. Davor fanden die Schauen noch im Saal von Schröders Gasthaus statt. Um die Beteiligung an der neuen Ausstellungshalle zu finanzieren, wurden Bausteine für 50 beziehungsweise 100 Mark verkauft. Außerdem finanzierte man das Vorhaben durch Eigenleistung und über ein Darlehen von der Familie Bierwag, welches über Jahre zurückgezahlt wurde. Der Nutzungsvertrag wurde kürzlich bis 2035 verlängert.

 

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Vereins waren der Bau und die Pacht einer öffentlich zugänglichen Gemeinschaftszuchtanlage am Erbhof und am Baumpark. Dazu wurden mehrere große Stallungen und 16 Volieren gebaut, damit Mitglieder, die zu Hause keine Möglichkeit zur Haltung von Geflügel haben, ihre Tiere unterbringen können. Aufgewertet wurde die Anlage noch durch einen großzügigen Teich für Wasserziergeflügel. Außerdem wurde in dem bestehenden Gebäude ein Aufenthaltsraum für circa 25 Personen geschaffen. „Die Anlage ist jederzeit geöffnet und gehört zu den Sehenswürdigkeiten neben dem Schloss, dem Heimatmuseum und dem Areal des Baumparkes“, sagte Stubbe stolz. Bevor man die Jubiläumsfeier in einem kleinen gemütlichen Rahmen beendete, machte der Vorsitzende noch Werbung in eigener Sache und wies auf die „Sprechstunde“ des Vereins jeden Sonntag ab 10 Uhr bei Kaffee oder einem Kaltgetränk hin.

 

Heiner Albrecht

 


LV-Vorstand bereitet Delegiertenversammlung vor

 

Nach der Kassenprüfung am Samstag mit dem LV-Schatzmeister Heinrich Schierholz haben sich am Sonntag einige Mitglieder des LV-Vorstandes persönlich getroffen, weitere nahmen per Zoom im Sitzungsraum 232 in Sulingen an der Konferenz teil. Nach der Begrüßung durch den LV-Vorsitzenden, Alfred Karl Walter, sind zunächst wichtige Fragen mit Friedo Hauff, dem Vorsitzenden des gastgebenden Jubiläumsvereins NGZV Klecken geklärt worden. Die LV-Tagung wird wie im Vorjahr in kleiner Runde durchgeführt. Nähere Informationen dazu gehen in den nächsten Tagen mit der Einladung an die Kreisverbände und Vereine raus. Die Tagesordnung der LV-Tagung wurde anschließend Punkt für Punkt durchgegangen und Details vorbereitet.

Da der Ringstellenleiter, Klaus-Dieter Ebert, sein Amt abgeben wird, wie wir im LV-Buch berichteten, hat sich mit Andreas Finke aus Sulingen sein Nachfolger vorgestellt. Bei ihm werden ab dem kommenden Jahr die Bundesringe für unseren Landesverband zu beziehen sein. Auch hierzu gibt es selbstverständlich zu gegebener Zeit nähere Informationen.

Der LV-Vorstand hat beschlossen den Menschen, die im Westen des Landes vom Unwetter und den Folgen betroffen sind zu helfen. Aus der LV-Kasse werden über den BDRG 500 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Peter Jahn

 

 


Abschied von Georg Aselmann

 

Eine traurige Nachricht hat uns erreicht. Am 17. Mai 2021 ist unser verdientes Mitglied, der Bundesehrenmeister, Träger der goldenen Feder des Landesverbandes und Landesverbands-Ehrenmitglied, Georg Aselmann, überraschend verstorben. Mit großer, tief empfundener Trauer haben wir die Nachricht von seinem doch sehr plötzlichen Tod erfahren. Trotz seines Alters und des kürzlichen Verlusts seines Hauses durch einen Brand, war er voller Tatendrang und hatte noch viele Pläne. Georg Aselmanns Verdienste liegen nicht nur darin, dass er zahlreiche Ämter innehatte, so war er viele Jahre stellvertretender LV-Vorsitzender, mit ihm verliert die Rassegeflügelzucht auch einen Menschen, der ob seiner Intelligenz und seines wachen Geistes vieles bewegte. Sein Blick war immer in die Zukunft gerichtet, es fehlte ihm nie an einer Idee, sein juristisches Wissen und seine gesellschaftlichen Verbindungen waren stets gefragt und geschätzt.

 

 

Neben seinem Verein, dem KlZV Hannover-Kleefeld lag dem Verstorbenen vor allem der GZV Hannover am Herzen. In den Versammlungen hielt er Tierbesprechungen zu verschiedenen Geflügelrassen, vor allem über seine Italiener und Federfüßigen Zwerge. Im SV der Züchter Federfüßiger Zwerghühner war der Verstorbene seit 1953 Mitglied und über 53 Jahre stellvertretender Vorsitzender.

 

Mit Georg hat der Sonderverein der schwarzen und silberfarbigen Italiener nicht nur einen großen Züchter silberfarbiger Italiener, dessen Tiere sich über Jahrzehnte durch herrliche stahlblaue Rieselung und feinen Rückenschwung auszeichneten, einen hoch geschätzten Preisrichter und Organisator verloren. So führte Georg Aselmann unter anderem die Sommertagung zum 100-jährigenSV-Jubiläum im Sommer 2004 durch. Im Sonderverein war er seit mindestens 1960 Mitglied, ein genaueres Datum konnte nicht eruiert  werden. Er  zeichnete damals „Georg Aselmann jun.“, da sein Vater auch Züchter silberfarbiger Italiener und Mitglied des Sondervereins war. Seit 1961 war er als Preisrichter und Sonderrichter für die Rasse tätig bis die Corona-Pandemie die Durchführung von Ausstellungen nicht mehr möglich machte. Dies traf ihn sehr hart und er telefonierte im Herbst 2020 vielfach mit dem Vorsitzenden. Manfred Gönsch, ob es nicht doch einen Wege geben könnte, die Italienerschau zu retten. Ob er ahnte, was kommen würde?

 

1980 war er Initiator der Gruppe Nord des Sondervereins und dessen Vorsitzender bis zur Auflösung der Bezirke im Jahre 2009. Keine Sommertagung oder Ausstellung ohne ihn. Dabei scheute er auch in hohem Alter weite Wege nicht. Auch in der Organisation hat Georg Aselmann sich unvergessliche Verdienste erworben. Ob es um den Zusammenschluss von Sondervereinen, die Italienerschau oder auf Bundesebene um Tiertransporte oder Seuchenbekämpfung ging, Georg war immer verlässlich zur Stelle. Ohne ihn war der Zusammenschluss der Sondervereine der Züchter schwarzer Italiener mit dem der silberfarbigen nicht denkbar. Dabei zeigte Georg eine  bewundernswerte Ausdauer und Hartnäckigkeit, wenn es um die Verfolgung und Durchsetzung für notwendig erachteter Ziele ging.

 

Georg Aselmann gehörte nicht immer zu den bequemen Menschen. Wenn er ein Thema anpackte, biss er sich tief rein und ließ nicht locker. In manchmal langen Vorträgen versuchte er Mitstreiter zu gewinnen. Auf dem Weg zum Ziel war er durchaus kompromissbereit.

 

Als Züchter hat sich der Verstorbene über viele große Erfolge freuen können. Seit sechs Jahrzehnten ist er Preisrichter. Die Rassegeflügelzucht hat mit ihm einen ihrer ganz großen Kämpfer verloren. Vor allem aber haben  wir einen persönlichen Freund, wichtigen Gesprächspartner und verlässlichen Menschen verloren. Und mit ihm damit auch ein Stück eigenes Leben.

 

Für all das danken wir Georg Aselmann von Herzen, requiescat in pace! Er wird uns allen sehr fehlen. Wir wollen ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

BDRG, LV Hannover, PV Hannover, SV der schwarzen und silberfarbigen Italiener, SV der Züchter Federfüßiger Zwerge, GZV Hannover, KlZV Hannover-Kleefeld

 


Eine wunderbare Sache.....

Bericht aus dem Göttinger Tageblatt von einem Besuch in der Tagespflegeeinrichtung in Wunstorf von Olaf Metzner mit einem "Schwung" Küken .....

Download
2021-04-17_Bericht_Göttinger_Tageblatt.p
Adobe Acrobat Dokument 2.6 MB

Hier eine wichtige Information  vom LJR für alle JULEICA Inhaber über Sonderregelungen während Corona


Vereine und das Transparenzregister

 

Im Juni 2017 wurde durch eine Änderung im Geldwäschegesetz (BGBl I, Nr. 39, vom 24. Juni 2017, S. 1822ff.) das Transparenzregister eingeführt, das auf der Umsetzung der 4. Europäischen Geldwäsche-Richtlinie (EU) 2015/849 beruht. www.transparenzregister.de

Über das Transparenzregister müssen Gesellschaften oder sonstige juristische Personen Angaben zum wirtschaftlichen Eigentümer machen.

Für Vereine dürfte wohl keine Eintragungspflicht bestehen, jedoch wird für die Führung des Transparenzregisters von allen juristischen Personen des Privatrechts, also auch eingetragenen Vereinen, eine jährliche Gebühr erhoben. Rechtsgrundlage hierfür ist § 24 Abs. 1 des Geldwäschegesetzes (GwG) in Verbindung mit Nummer 1 der Anlage 1 zur Transparenzregistergebührenverordnung (TrGebV).

Der Bundesanzeiger (Bundesanzeiger Verlag GmbH), der mit der Führung des Registers betraut ist, hat in den vergangenen Tagen begonnen an die transparenzpflichtigen Rechtseinheiten (also auch an eingetragene Vereine) Gebührenbescheide für die Führungsgebühr zu versenden. Dies gilt unabhängig davon, ob eine entsprechende Vereinigung zu einer Mitteilung an das Transparenzregister verpflichtet ist oder die Pflicht nach § 20 Abs. 2 GwG auch ohne eigene Mitteilung als erfüllt gilt. Unerheblich ist darüber hinaus auch, ob tatsächlich eine Mitteilung an das Transparenzregister erfolgte oder nicht.

Zur Verringerung des Aufwandes wird die Gebühr regelmäßig für mehrere Gebührenjahre zusammen erhoben.

Auch wenn die in Rechnung gestellten Beträge nur gering sind sollten die bei den Vereinen eingehenden Bescheide sorgfältig geprüft werden. Die Tatsache, dass neben der Gebühr auch Umsatzsteuer erhoben wird ist kein Hinweis auf eine „Fake-Rechnung“. Der Bundesanzeiger Verlag GmbH ist umsatzsteuerpflichtig und muss diese daher neben den Gebühren erheben.

Wie nun also Original und Fälschung unterscheiden? Da alle Angaben auf den Bescheiden auch der Homepage der Bundesanzeiger Verlag GmbH entnommen werden können, ist die einzig verlässliche Angabe die Bankverbindung. Nur wenn sich die folgende Bankverbindung auf dem Gebührenbescheid befindet, ist dieser

echt und die Zahlung kann vorgenommen werden.

Sparkasse KölnBonn IBAN DE30 3705 0198 1934 4806 72 BIC COLSDE33XXX

Diese Bankverbindung gilt nur für die Gebührenbescheide.

Für kostenpflichtige Leistungen des Transparenzregisters, z. B. Hinterlegung neuer Daten, befindet sich auf der hierüber ausgestellten Rechnung die folgende Bankverbindung:

Postbank Köln IBAN DE57 3701 0050 0000 3995 09 BIC PDNKDEFF

Sollte ein Verein eine Rechnung über kostenpflichtige Leistungen von der Bundesanzeiger Verlag GmbH erhalten, ist der Rechnungsbetrag, sofern eine Leistung auch in Anspruch genommen wurde, ausschließlich auf dieses Konto zu entrichten. Ist dieses nicht auf der Rechnung angegeben, sollte die Rechnung umgehend an die Polizei oder Staatsanwaltschaft weitergeleitet und Strafanzeige erstattet werden.

Ist eine Gebührenbefreiung möglich?

a) Rückwirkend wahrscheinlich nein.

b) Für die Zukunft ja.

Bei gemeinnützigen Vereinen ist dies möglich: Vereinigungen, die einen steuerbegünstigen Zweck im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung verfolgen und über eine entsprechende Bescheinigung des Finanzamtes verfügen, können gemäß § 4 TrGebV bei der registerführenden Stelle eine Gebührenbefreiung ab dem Jahr 2020 beantragen.

Die Antragstellung dazu kann unter der eMail-Adresse gebuehrenbefreiung@transparenzregister.de erfolgen.

Hierzu sind gem. § 24 Abs. 1 S. 2 GwG in Zusammenhang mit § 4 TrGebV folgende Nachweise (z.B. als PDF-Datei) dem Antrag beizufügen oder innerhalb von 14 Tagen nachzureichen:

• Nachweis des steuerbegünstigten Zweckes im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung (= Kopie des letzten und damit aktuellen Freistellungsbescheides des Finanzamtes)

• Der Nachweis über die Identität des Antragsstellers nach § 3 TrEinV (= Kopie des gültigen Personalausweises)

• Einen Nachweis, der die Berechtigung belegt, dass der Antragssteller für die Vereinigung handeln darf (= Vereinsregisterauszug)

 

 


Online-Umfrage zum Thema Wolf an die GEH-Schaf- und Ziegenhalter

 

Da einige Rassegeflügelzüchter auch Schafe und Ziegen ihr Eigen nennen, wollen wir an dieser Stelle die GEH unterstützen, die auch bedrohte Geflügelrassen vor dem Aussterben retten will und mit unserem Landesverband zusammenarbeitet.

 

Peter Jahn

 

Hier der Aufruf:

Liebe GEH-Schaf- und Ziegenhalter/innen,
wir möchten heute eine Online-Umfrage der Justus-Liebig-Universität in Verbindung mit Dr. Henrik Wagner (GEH-Schafkoordinator) an alle GEH-Schaf- und Ziegenhalter mit E-Mail weiterleiten. Die Erhebung ist anonym und es werden keine Daten weitergeben. Es wäre schön, wenn sich viele Tierhalter/innen die ca. 10 Minuten Zeit nehmen, die Umfrage „Einfluss der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland auf die Population von vom Aussterben bedrohter Haustierrassen im Bereich der Schaf- und Ziegenhaltung“ ausfüllen würden.

Der Link zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/wolfgenetDiv
Einführungstext der Universität Gießen zum Thema:

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit der Rückkehr des Wolfs nach Deutschland hat es nicht nur in der politischen Diskussion, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene viele Kontroversen gegeben. Nach unserer Meinung ist ein Aspekt bisher noch nicht diskutiert und untersucht worden: Hat die Ausbreitung des Wolfs Einfluss auf die Population von vom Aussterben bedrohter Haustierrassen im Bereich der Schaf- und Ziegenhaltung?

Um eine fundierte Basis für die Diskussion dieser Thematik zu erhalten, bitten wir Sie den angefügten Fragebogen wahrheitsgemäß auszufüllen. Ihre Angaben werden in einer wissenschaftlichen Studie verarbeitet und persönliche Daten werden dazu nicht verwendet.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Prof. Dr. Axel Wehrend, Dipl. ECAR, Fachtierarzt für Reproduktionsmedizin
Dr. Henrik Wagner, Fachtierarzt für kleine Wiederkäuer, GEH-Schafkoordinator Justus-Liebig-Universität, Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit Tierärztlicher Ambulanz
Frankfurter Straße 106
35392 Gießen
Email: Henrik.W.Wagner@vetmed.uni-giessen.de
Telefon: 0641/9938703

 

 

Die Vordrucke für das Zuchtbuch stehen zum Download bereit


Neue Ideen ebnen den Weg in die Zukunft

 

 

Eine supergute Idee hat Sebastian Fabian entwickelt, um die Rassegeflügelzucht zukunftstauglich zu machen. Der Start der Internet-Aktion des KV Südhannover soll für alle Kreisverbände Ansporn sein. Ruft zu gleichen Aktionen auf, entwickelt weitere Ideen, die unser Hobby voranbringen. Es sind keine Grenzen gesetzt.

Jetzt, da die Kontakte begrenzt sind, wir viel Zeit zu Hause verbringen, ist Gelegenheit mal das aufzuschreiben, was Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunden an Wissenswertem vermittelt werden kann. Tipps und Ratschläge soll man nicht für sich behalten - wer diese weitergibt, hilft anderen und vor allem dem Hobby. Der Trend in der Gesellschaft heißt raus aus der Stadt, viele Menschen suchen sich Wohnungen und bauen Eigenheime auf dem Land, viele sind gegen Massentierhaltung, wünschen sich gesunde Ernährung. Menschen finden zurück zur Natur, zum eigenen Geflügel im Garten. Diesen können Ziergeflügelarten und anderes Federvieh, Puten, Perlhühner, Gänse, Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben beleben. Für jede Gartengröße lässt sich etwas finden. Wir können punkten: Nur wir müssen es auch wollen und tun.

Also auf, lest was Sebastian und der KV Südhannover zu bieten hat und macht euch Gedanken, was jeder von uns beitragen kann.

 

Peter Jahn

 

Liebe Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde,

 

erlaubt mir ein paar kurze Anmerkungen bis ich zum Wesentlichen komme. Unser Wettbewerb bei Instagram läuft sehr gut. Aktuell verzeichnen wir 195 Abonnenten und 149 Beiträge. Wobei die Tendenz täglich steigend ist. Dies ist sicherlich Ausdruck dafür, dass gegenwärtig noch mehr über

das Internet agiert wird. Wer selber noch Interesse hat, sich diesem Wettbewerb anzuschließen, kann dies noch bis zum 10. Januar 2021 machen.

Nun zum eigentlichen Anliegen. Da wir uns quasi noch am Anfang des aktuellen Lockdown befinden und zu Hause bleiben sollen, haben die meisten wieder einmal mehr Zeit für die eigenen Tiere. Doch leider ist es in diesen Monaten auch sehr früh, sehr dunkel. Was die Aktivitäten einschränkt. Und doch ist es die Zeit der Anpassung, des Eier sammeln, Brüten, der Aufzucht und vieles mehr. Jetzt kommt es auf jede kleine Nuance an. Am späten Nachmittag, Abend ist jedoch noch einiges an Zeit vorhanden. Daher möchte ich Euch dazu einladen, berichtet von Euren Tieren, der Rasse, Eigenschaften und was sie für Euch so beliebt macht.

Verfasst Texte, Berichte, Aufsätze als Werbebotschaft für Eure Rassen. Oder über Erfahrungen, zum Futter, Stall, Nistzellen, Brutfehlern, usw. die Ihr anderen mitteilen wollt. Nutzt die (Mehr-)Zeit, die Ihr habt so kreativ wie möglich. Ebenso kann ich mir Videos (Tutorials) auch gut vorstellen. Alles was als Botschaft für unser Hobby gut ist. Dabei ist die Form quasi egal und bleibt Euren Möglichkeiten überlassen.

Handgeschriebene Texte, würden wir zur besseren Handhabung lediglich digitalisieren. Sie sind aber

grundsätzlich möglich. Auch „Präsentationen“ wie Schauplakate oder PowerPoint, Referate, die als

zusätzliche Arbeit des „Homeschooling“ gewertet werden könnten. Haltet dazu mal Rücksprache mit den Lehrern*, sie werden sicher erfreut sein. Und was ist leichter als eine gute Note für etwas, das Spaß macht. Bei der Veröffentlichung würden wir dann helfen. Vorrangig auf unseren aktuellen Kanälen. Der Homepage und Instagram (auch IGTV). Im weiteren aber in der LV-Info, Fachpresse, regionalen Tageszeitungen und später auch mal bei Facebook. Sendet dazu Euren Beitrag an mich.

Warum: Wenn jemand über Geflügel berichten kann, dann wir!

Wir können nicht nur klagen, wie sich die Zeiten verändert haben. Wir müssen sie selbst gestallten, müssen Interessierte da abholen, wo sie sind. Und das ist zunehmend im Alltag aber auch gerade jetzt im Lockdown, das Internet. Dort müssen wir uns, unsere Sache platzieren.

Also macht Euch ans Texten, Gestalten, Drehen. Wir freuen uns auf Eure Zusendungen.

Für die Gruppe der Jugend gibt es einen extra Bonus. Der Jugendvorstand verlost unter allen Zusendungen ein 2020er BDRG-Band.

Für die nicht mehr Jugendlichen möchten wir als Bonus auf §3g der LV-Satzung (Ehrungen (A))

verweisen. Heißt, Eure Beiträge können zum Erwerb der Goldenen Feder die vielleicht entscheidenden Punkte bringen.

Eure Arbeit lohnt sich also in jedem Fall. Für Euch, für die Tiere und unsere gemeinsame Sache. Daher auch die Bitte, helft dabei, diesen Brief bei den Mitgliedern zu verteilen.

Mit den besten Grüßen

 

Sebastian Fabian

Vorsitzender des KV Südhannover

 


Die LV-Ehrenbänder können bei unserem neuen Zuchtwart Dirk Laumann beantragt werden. Im Formular, welches unter Downloads zu finden ist, sind alle Daten aktualisiert


Eine aktualisierte Terminübersicht der stattfindenden Ausstellungen in den KV´s