Auf dem Titelbild zu sehen:

Die Heimatrasse im Fokus des LV Hannover im Jahr 2020 ist die Diepholzer Gans.

 

 

Die LVJ-Schau 2020 in Lehre, ausgerichtet vom RTV Harz-Heide, steht in voller Planung und bislang stehen alle Ampeln auf grün, dass sie Schau auch durchgeführt werden kann. Denkt bitte an den Meldeschluss am 22.11.2020. Die Meldepapiere stehen im Jugendbereich unter Downloads zur Verfügung ( Es sind nicht nur Jungzüchter willkommen).


Die LV-Ehrenbänder können bei unserem neuen Zuchtwart Dirk Laumann beantragt werden. Im Formular, welches unter Downloads zu finden ist, sind alle Daten aktualisiert


Eine aktualisierte Terminübersicht der stattfindenden Ausstellungen in den KV´s  

 


Lachshühner in Bad Eilsen gestohlen

 

Stephanie Langhorst aus der Talstraße 2 in Bad Eilsen ist untröstlich. Ihr sind fünf Zuchthennen gestohlen worden. Der oder die Täter haben den Zaun der Voliere aufgeschnitten und die Tiere zielgerichtet aus der Herde herausgefangen. Fußspuren sind zwar im hohen Gras zu finden, lassen aber keinen Rückschluss auf die ungebetenen Besucher zu. Es hat den Anschein, dass sich die Täter auskannten und dies in zweierlei Hinsicht: auf dem Gelände und was die Qualität der weiß-schwarzcolumbia Lachshühner angeht. Die Tiere tragen Bundesringe der Größe 22 aus der Serie C 727 bis 741. Sollten in den letzten Tagen Lachshühner dieses Farbenschlags irgendwo aufgetaucht sein oder gesehen werden, wird um Meldung beim GZV Obernkirchen gebeten. 

Peter Jahn

 

  


 

Goldene Federn für Klaus Daus und Gerhard Schütte

Karl-Heinz Biel zum Ehrenmitglied ernannt

Damit haben beide nicht gerechnet. Es dauert eine ganze Weile bis der Groschen fällt und Klaus Daus und Gerhard Schütte merken, dass die Laudatio die der LV-Vorsitzende, Alfred Karl Walter, gerade hält, ihnen gilt.

Für ihre vielfältigen Verdienste um die Rassegeflügelzucht werden die Männer aus Syke und Algermissen mit der Goldenen Feder des Landesverbandes Hannover ausgezeichnet. Zum Ehrenmitglied des Landesverbandes wird bei der Delegiertentagung im Hotel Zur Post in Neubruchhausen Karl-Heinz Biel ernannt.

Unter Corona-Bedingungen kann nur ein Vertreter eines Vereins an der Tagung teilnehmen. Bei den Wahlen sprechen die Delegierten einstimmig dem bisherigen LV-Vorsitzenden, Alfred Karl Walter, für weitere vier Jahre ihr Vertrauen aus. Das nach dem Tod von Wilfried Brinkmann unbesetzte Amt der LV-Zuchtwartes übernimmt Dirk Laumann. Bei ihm können auch die LV-Bänder für die Schauen bestellt werden. Die Beisitzer im Ehrengericht sind ebenfalls wieder komplett. Für Klaus Poppelreuter übernimmt Klaus Lemke diese Aufgabe.

Peter Jahn

 

 


 

Auch der Taubenvirus ist ansteckend

 

Schlesische Kröpfer und ihre Hochburg im  Harz

Osterode und Umgebung ist seit Jahrzehnten eine Hochburg der Zucht Schlesischer Kröpfer. Alles begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, als „Opa“ Erich Tulke sich aus seiner ehemaligen Heimat Schlesien vertrieben in Osterode niederließ. Mitgebracht hat er damals, was von seiner bereits erfolgreichen Zucht übriggeblieben ist. Erich Tulke zählt bereits Mitte der 1930er Jahre zu den erfolgreichen Züchtern. So ist er bei allen größeren Schauen bei denen Schlesische Kröpfer zu sehen sind, wie bei der Landesfachgruppenschau in Görlitz im Januar 1937, dabei.

Mit Beginn der Arbeit im Sonderverein im Jahr 1949 ist es Erich Tulke, der sich um Sonderschauen im Harz bemüht. In Förste wird ein idealer Standort gefunden. In den 80er Jahren sind dort nicht selten weit über 200 Schlesische Kropftauben zu bestaunen. Karl-Dieter Lyding, Helmut Kupka, Reinhard Wäsche, Peter Jahn bewerten die Tauben verschiedenster Farbenschläge. Der damalige SV-Vorsitzende, Wilhelm Berger, reist aus Süddeutschland an, um, wie sollte es anders sein, die Weißplatten des Altmeisters Tulke in Augenschein zu nehmen.

Noch heute, Jahrzehnte später, ist Osterode oder besser gesagt Schwiegershausen die Heimat bekannter Züchter Schlesischer Kröpfer. Auch in diesem Jahr, das wegen der Corona-Pandemie, ein ganz besonders auch für die Rassegeflügelzucht ist, können sich Friedhelm Niehus und sein älterer Bruder Gustav über feine Nachzucht freuen. Fest entschlossen sind beide, ihre Tauben bei den kommenden Schauen zu zeigen. „Wenn die VDT-Schau in Hannover stattfindet, dann bin ich auch dabei“, sagt Gustav Niehus. Mit seinen 84 Jahren ist er mit Leib und Seele Taubenzüchter, seine blau-hohligen und –bindigen Schlesier sowie die blauen Weißplatten sind zwar noch nicht durchgemausert, zeigen aber bereits feine Vorderlänge, Standhöge und Beineinbau, die Rückenlinie ist typisch und die Blasfreudigkeit steht in nichts nach.

Nur ein kleines Stück weiter unten auf dem stark abschüssigen Grundstück in Schwiegershausen flattern und gurren die Schlesischen Kröpfer von Friedhelm Niehus. Weißplatten zum Zungenschnalzen und am Eingang zum Taubenhaus an der Wand eine kleine  Vitrine mit einem geschnitzten Schlesischen Kröpfer und daneben ein Bild von „Opa“ Erich Tulke, dem Mann, der neben vielen anderen in Norddeutschland auch den Brüdern Niehus den Virus Taubenzucht eingeimpft hat.

 

Peter Jahn

 


 

Liebe Freunde des Rassegeflügels,

liebe Mitglieder, Interessierte und Hühnerhalter,
 
heute bitten wir euch an einer Online- Petition teilzunehmen.
In Frankreich wurde das Ziel bereits erreicht, dass Krähen von Hähnen als “kulturelles Erbe“ zu schützen.

Die weitere Erklärung sind auf der Online- Petition im unteren Bereich ausgiebig erklärt worden.
Aus diesem Grund möchten wir euch alle dazu animieren, an dieser Petition teilzunehmen.

Man hört immer wieder aus vielen Richtungen, dass es Probleme mit Nachbarn von Geflügelzüchtern- und Haltern gibt, die das Hahnenkrähen stört.
Häufig handelt es sich dabei um Zugezogene aus Stadtgebieten, die auf dem Dorfe ihre ländliche Ruhe suchen.
Vor dem Erwerb eines Baugrundstückes oder eines Hauses ist das Umfeld Nebensache.
Erst viel später wird wahrgenommen, dass auch ein Dorf seine eigenen Geräusche hat und so entstehen Streitigkeiten.

Sollte Deutschland das gleiche Potenzial wie Frankreich haben, könnten solche Streitigkeiten bald ein Ende finden.

Gerade unser schönes Hobby, verliert durch diese Verbote und Einschränkungen in Sachen Hahnenkrähen an potenzielle Züchtern und Hühnerhaltern.
Der Sinn der Arterhaltung vieler schöner Rassen bleibt dann auf der Strecke.

Der Link darf gerne geteilt werden - macht alle mit. Es kann uns irgendwann alle treffen.

 

https://www.openpetition.de/petition/online/ortsuebliche-emissionen-wie-hahnenkraehen-und-kirchengelaeut-als-kulturelles-erbe-schuetzen?fbclid=IwAR0EtdKpzsx38TKtGtnY6TJFcDQ5GQgO2fStj8li6BUMNtEU407MdL1mvC8

 


Hygienekonzept für Schauen in den Landesverbänden Hannover und Weser-Ems

 

Um die Einschleppung und Verbreitung des COVID-19 zu minimieren beziehungsweise zu verhindern, wurde dieses Hygienekonzept für die Landesverbände Hannover und Weser-Ems erarbeitet.

Grundsätzlich muss bei den möglichen Kontaktpersonen zwischen Ausstellern, Mitarbeitern und Besuchern unterschieden werden.

Veranstaltungsort und Mitarbeiter:

-      Die Veranstaltung wird nur durchgeführt, wenn der Ort der Veranstaltung in einem Landkreis liegt, in dem es innerhalb der letzten sieben Tage vor dem Aufbau der Ausstellung weniger als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gegeben hat.

-      Die Adressen der Mitarbeiter werden notiert. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter geben eine Selbsterklärung gegenüber der Ausstellungsleitung ab, dass sie sich frei von Symptomen dieser Erkrankung fühlen.

-      Die Ausstellungsleitung stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass eine entsprechende Belüftung/Durchlüftung der Ausstellungsörtlichkeit möglich ist.

Aussteller

-      Ausstellen darf nur, wer aus einem Landkreis kommt in dem es in den letzten 7 Tagen vor dem Verbringen der Tiere weniger als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gegeben hat. Damit dies nachvollziehbar ist, muss bei der Anmeldung zur Schau der zuständige Landkreis oder die kreisfreie Stadt des Wohnorts mit angeben werden. Für die Überprüfung ist die Seite des RKI maßgeblich (https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/)

-      Die Züchter verpflichten sich, mit der Anmeldung dies selbstständig zu überprüfen und bei Eigenanlieferung ebenfalls symptomfrei zu sein. Andernfalls hat er andere Personen mit der Einlieferung zu beauftragen. Gleiches gilt auch für das Aussetzen. Beim Einsetzen und Aussetzen ist nach Betreten des Ausstellungsraums eine Mund-Nasen-Abdeckung zu tragen.

Veranstaltung und Besucher:

-      Zutrittsbeschränkung während der Besuchszeiten: Die Ausstellungsleitung stellt sicher, dass pro vier Quadratmeter Ausstellungsfläche nur ein Besucher die Ausstellungshalle betritt. Das heißt, bei einer Ausstellungsfläche von 300 Quadratmeter sind dies 75 Personen, die sich gleichzeitig in der Ausstellungsörtlichkeit befinden dürfen. Beim Zutritt werden die Kontaktdaten aufgenommen, hierbei können Hausgemeinschaft mit bis zu fünf Personen auf einem Kontaktformular mit angegeben werden. Durch Aushänge werden die Besucher auf die allgemeinen Hygiene- und Kontaktregeln aufmerksam gemacht. Bei Anzeichen eines Besuchers auf grippe- oder erkältungsähnliche Symptome kann vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden und zum Verlassen der Örtlichkeit aufgefordert werden. Während des Aufenthalts in der Ausstellungsörtlichkeit ist eine Mund-Nasen-Abdeckung verpflichtend zu tragen.

-      Beim Betreten und Verlassen der Örtlichkeit wird die Möglichkeit der Händedesinfektion gegeben. Gleiches gilt für den Besuch der Toiletten.

-      Die Gänge in der Ausstellung zwischen den Käfigen werden so gestaltet, dass diese als „Einbahnstraße“ nutzbar sind. Entsprechende Hinweisschilder werden angebracht.

-      In der Ausstellungslokalität werden keine Speisen und Getränke zum Verkauf angeboten. Ein Angebot außerhalb oder getrennt zur Ausstellungshalle mit entsprechendem Abstandsgebot kann erfolgen.

-      Alle gesammelten Daten über Kontaktpersonen werden nach Ablauf von 14 Tagen vernichtet.

 

 

Alfred Karl Walter und Lars Steenken

 

 


 

 Nachfolgend geben wir die LV-Meister 2019 bekannt, die anlässlich der LV-Schau 2019 im Rahmen der Deutschen Junggeflügelschau Hannover ermittelt wurden. Die Ermittlung erfolgte nach den Richtlinien des LV Hannover. Die Ehrung mit Übergabe der Trophäen wird bei der Delegiertentagung 2020  erfolgen.

 

Landesmeister 2019

 

 

Groß- und Wassergeflügel

  1. Andreas Feßner – Smaragdenten schwarz                569 Punkte
  2. Karl-Heinz Tuma – Touloser Gänse grau                   569 Punkte
  3. Michael Beckmeyer – Zwergenten silber-wildfarbig   565 Punkte

Hühner

  1. Friedrich Pickert – Welsumer orangefarbig                               572 Punkte
  2. Michael Werth – Bielefelder Kennhühner kennsperber               570 Punkte
  1. Daniel Berghorn – Barnevelder braun-schwarzdoppelgesäumt    569 Punkte

Zwerghühner

  1. Detlev Weichert – Dt. Zwerg-Wyandotten gestreift                577 Punkte
  1. Philipp Koch – Dt. Zwerg-Wyandotten silberfarbig-gebändert  576 Punkte
  1. Fabian Widdecke – Dt. Zwerg-Wyandotten gelb-schwarzcolumbia   572 Punkte

Tauben

  1. Anton Schuhmann – Wiener Tümmler hellgestorcht       571 Punkte
  1. Fritz Kleine – Brünner Kröpfer schwarz                           571 Punkte
  2. Dieter Müller – Brünner Kröpfer weiß                              571 Punkte                                                                     Gegen diese Auswertung ist Einspruch möglich. Dieser muss bis spätestens zwei Wochen nach der Veröffentlichung beim LV-Vorsitzenden erfolgen