Bilderreihe von der Delegiertenversammlung in Dorste

Bilder vom Treffen mit Landwirtschaftsminister Christian Meyer am 31. März 2016 in Verden

LV-Delegierten-Hauptversammlung am 11. April 2015 in Langwedel

LV-Arbeitstagung in Schlage-Ickhorst am 14.2.2015

Bilder von der LV-Delegierten-Hauptversammlung

am 05. April 2014 in Buchhagen

Faszinierend, Anerkennung, Glanzlichter und Champions-League“
Die Algermissener Rassegeflügelschau
(gs). „Das ist hier schon eine perfekte Gala an Rassegeflügel und Tauben“, so schwärmte der stellvertretende Bürgermeister Werner Preissner bei der Eröffnungsfeier der Algermissener Traditionsausstellung. „Längst hat unser Rassegeflügelzuchtverein die Champions-League erreicht.“ Mit diesen Worten würdigte er die außergewöhnliche Erfolgsbilanz des erfolgreichsten aller 30 örtlichen Vereine in Algermissen: In den letzten 16 Jahren registrierten die Züchter insgesamt 45 nationale und internationale Meistertitel auf dem europäischen Kontinent.
Genauso sah es mit den Resultaten von zehn der jetzt vergebenen Tageshöchstnoten „Vorzüglich“ bei dieser Geflügelschau aus, die vier Preisrichter vom Hannoverschen Landesverband in Algermissen an die Spitzentiere dieser Züchter vergaben: Nele Marlen Lübbers (Deutsche Reichshühner), Christian Wedig (Araucana-Hühner), Michael Wedig (zweimal für Zwerg-Wyandotten), Helmut Liebthal, GZV Elze (Schlesische Kröpfer-Tauben), Wilhelm Hunze, GZV Bockenem (Coburger Lerchen), Heinz-Josef Wedig (Luzerner Kupferkragen-Tauben), Wilfried Kuhnert (Altdeutsche Mövchen und Felehygazaer Tümmler-Tauben) und Carsten Kaiser, RGZV Eschershausen (Hannoversche Tümmler-Tauben).
Überrascht von den großen züchterischen Leistungen seiner aktiven Mitglieder zeigte sich auch der RGZV-Vorsitzende Hans-Joachim Therburg, der alle bisher durchgeführten Rassegeflügelschauen seit 1973 als Ausstellungsleiter meisterhaft und in Perfektion durchführt. Er zeichnete zum Auftakt die Jungzüchterin Nele Marlen Lübbers mit der bronzenen Medaille der Landwirtschaftskammer aus. Die Schülerin aus Ottbergen widmet sich der recht seltenen Wirtschaftsrasse der Deutschen Reichshühner, die auf der Roten Listen steht. Sie setzte sich im Vorjahr bei der Vergabe des Vereinsmeisters überraschend durch.
Ein prima Ausstellungsfeld von 52 verschiedenen Rassen und Farbenschlägen waren bei dieser Ortsschau zu sehen. Vor allem die Vielfalt der Farben und Formen der seltenen Tiere beeindruckte die Besucher, die aus dem Landkreis und darüber hinaus ganz Niedersachsen angereist kamen. Aus allen Richtungen krähten die Hähne, die Kleinen der Seramas und die Riesenhühner der Brahma, auch Exemplare recht seltener und stark bedrohter Rassen. Kurz: Diese Geflügelschau bot viele Glanzlichter, Anerkennung gab es daher von allen Seiten.
Bei der Eröffnungsfeier und an beiden Ausstellungstagen sorgte eine eigens hierfür installierte Lautsprecheranlage für Informationen an die Gäste und Besucher. Und das in einem hervorragenden weichen und sauberen Klangbild.
Zu den ersten Gratulanten gehörte auch der Grundschul-Rektor Marcel Bisdorf: „Es ist schon faszinierend, was die Geflügelzüchter hier an Rassetieren aus aller Welt zeigen“, sagte er. Seine oberen Klassen durften mit den Lehrkräften bereits am Freitag den Preisrichtern bei der Bewertung jedes der Tiere über die Schultern schauen. Für alle Schüler ein begeisterndes und spannendes Erlebnis.
Vereinsvorsitzender Therburg dankte dem Ehepaar Mechthild und Martin Ingelmann für die Bereitstellung der Ausstellungshalle, ein tolles Ambiente. Normalerweise präsentiert der Gärtnermeister hier das ganze Jahr über großflächig seine Blumen und Grünpflanzen. Bereits eine Woche danach hatte er hier schon wieder alles mit Advents- und Weihnachtsdekorationen umgestaltet.
Die Mitglieder des Förderkreises der Grundschule Algermissen hatten die Betreuung der Gäste übernommen. Deshalb geht der gespendete Überschuss von den Gästen auch an diese Einrichtung.

Auszeichnungen für erfolgreiche Züchter
Ehrenband vom Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG): Helmuth Liebthal (Adensen), Ramelsloher-Hühner. Landesverbands-Ehrenbänder: Godehard Huch (Hildesheim, Zwerg-Orloff) und Helmut Liebthal (Schlesische Kröpfer-Tauben). Kreisverband-Ehrenband: Wilfried Kuhnert (Hoheneggelsen, Felegyhazaer Tümmler-Tauben). Mit den Algermissener Elsterbändern sind ausgezeichnet worden: Christian Wedig (Harsum, Araucana), Michael Wedig (Borsum, Zwerg-Wyandotten), Heinz-Josef Wedig (Harsum, Luzerner Kupferkragen) und Carsten Kaiser (Sarstedt, Hannoversche Tümmler).
Die Vereins-Meister 2013, Hühner: Christian Wedig (Araucana); Zwerghühner: Michael Wedig (Zwerg-Wyandotten); Tauben: Wilfried Kuhnert (Altdeutsche Mövchen). Volksbank-Leistungspreis: Carsten Kaiser (Hannoversche Tümmler). Landkreis-Zuchtpreis: Detlef Schulz (Rautenberg, Zwerg-Amrocks); Zuchtpreis Bürgermeister Wolfgang Moegerle: Nele Marlen Lübbers (Deutsche Reichshühner).
Eine separate Bild-Dokumentation ist unter Galerie zu finden.
Text und Bilder von Gerhard Schütte

39. Sösetalschau in Förste

Auch Jungzüchter stellten hervorragende und sehr gute Tiere aus

Förste (pb). Die Mehrzweckhalle Förste hatte sich anlässlich der vom Verein für Geflügelzucht Osterode und Umgebung ausgerichteten 39sten allgemeine Sösetal-Geflügelschau in eine kleine Herbstlandschaft verwandelt.  Denn die Rasenflächen, das Fallobst und das viele Laub luden die Besucher nicht „nur“ dazu ein, die über 300 gefiederten Schönheiten der verschiedenen Rassen, Größen und Farbenschläge in Augenschein zu nehmen, sondern auch das Umfeld, wozu übrigens auch wieder der Brutapparat gehörte.

Zur offiziellen Eröffnung hieß der erste Vorsitzende, Uwe Schrader, neben Ortsbürgermeister Bernd Fröhlich und vielen Ortsratsmitgliedern auch die Vorsitzende des Landesverbandes-Jugend, Kathrin Stietenroth, den Tierschutzbeauftragten des Kreisverbandes, Sebastian Fabian, und den ehemaligen Kassenwart des Landesverbandes, Günther Meier, der eigens aus dem in der Nähe von Bremen gelegenen Grasberg angereist war, aufs Herzlichste willkommen. Gleiches galt dem Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Hausmann und dem Bundestagsabgeordnete Dr. Wilhelm Priesmeier, die ebenfalls zu den ersten Gästen zählten.

Schrader dankte der Stadt Osterode und dem Förster Ortsrat dafür, dass sie die Ausrichtung dieser Ausstellung auf dem noch nicht fertigen Fußborden der Mehrzweckhalle möglich machten. Im kommenden Jahr werde man dann sicherlich auf dem neuen Schwingboden zur 40sten Schau einladen dürfen. Der Sprecher erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass 2015 der Geflügelzuchtverein sein125jähriges Bestehen feiern wird. Weiter dankte er allen Helfern, Preisstiftern und den Firmen, die erneut zum Gelingen der Ausstellung beigetragen hatten, sowie den Preisrichtern Ernst Schmalz aus Liebenburg, Dieter Niedergesäß aus Dassel, Erich Oberkersch aus Ferna und Klaus Roth aus Nordhausen für deren objektive Bewertung der Tiere.

Abschließend brachte er seine Freude darüber zum Ausruck, dass unter den 43 Züchtern, die aus vielen Landkreisen gekommen waren,  auch acht Jungzüchter/innen vertreten waren, deren Tiere auch sehr gute Bewertungen erhielten. Von den Ausstellungstieren mit so fantasievollen Rassebezeichnungen wie beispielsweise Seidenhühner, moderne englische Zwerg-Kämpfer, Süddeutsche Schildtauben, Dänische Tümmler oder Orientalische Roller, erhielten 23 die Note „hervorragend“ und 14 ein „vorzüglich“. Bei den Jungzüchtern gab es davon ein „vorzüglich“ und drei „hervorragend“.

Bernd Fröhlich versicherte, dass er und der Ortsrat immer wieder zu dieser Schau der gefiederten Schönheiten komme. Und er sei positiv überrascht über die zum Verweilen einladende Ausgestaltung der Halle, die zurzeit leergeräumt mit dem Betonfußboden doch sehr kalt wirke. Er ging auch kurz auf die Geschichte der Halle ein, die früher im Volksmund „Schützenzelt“ hieß, weil sie ja am Schützenplatz steht. 1945 fiel sie einer Brandstiftung zum Opfer, wurde aber in Eigenleistung der Förster Bürger 1952 wieder aufgebaut. Aufgebaut hatte übrigens Dieter Kleinhans aus Göttingen/Grone erstmals einen Informationsstand, den er in Eigenleistung gebaut und dem Geflügelzuchtverein geschenkt hatte.

Hausmann brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass noch so viele Erwachsene und insbesondere junge Leute sich mit diesem wahrhaft schönen Hobby befassen. Und in der Mehrzweckhalle sei alles sehenswert aufgebaut, was  auch für Stand gelte, an welchem leckerer Honig angeboten wurde. Es gab übrigens noch eine Standpremiere.

Dr. Priesmeier, der zum ersten Mal die Ausstellung in Förste weilte, hielt mit seiner Begeisterung auch nicht hinterm Berg. Und nicht nur mit einem Lächeln im Knopfloch tat er kund, was er sich – wenn er irgendwann in den Ruhestand tritt – vom Geflügelzuchtverein wünscht: „Eine schwarze Henne, die dann Angela heißen wird“.

BILDTEXTE

Sie alle freuten sich über die Vielzahl der zu sehenden gefiederten Schönheiten sowie über die Gestaltung der Ausstellungshalle.

Dieter Kleinhans (re.) freute sich über jeden, der sich Wissen an dem neuen, von ihm gebauten infostand erhalten wollte. Foto: Bordfeld

 

DIE NOTE VORZÜGLICH

Jens Köchermann, Scharzfeld (Shamo), Steffen Roloff, Bartofelde (Brahma), Andreas Wesemeyer, Herzberg (Niederrheiner blau-Sperber), Erich Aßmann, Dassel (Vorwerkhühner), Zuchtgemeinschaft Sabine Hassepaß, Herzberg (Ko Shamo), Stefanie Wollek, Northeim (Zwerg-Orloff), Wolfgang Balbach, Bad Lauterberg (Zwerg-Barnevelder), Heinz Bornhausen, Bad Sachsa (Zwerg-Barnevelder), Ernst Ahrens, Northeim (Strasser), Helmut Heitmann, Einbeck (Steigerkröpfer), Manfred Höbelmann, Windhausen (Schlesische Kröpfer), Friedhelm Niehus, Schwiegershausen (schlesische Kröpfer), Hermann Trüter, Hattorf (Gimpeltauben) und Ole Köchermann, Scharzfeld (Altenglische Zwerg-Kämpfer).

DIE NOTE HERVORRAGEND:

Hermann Trüter, Hattorf (Gimpeltauben), Zuchtgmeinschaft Alfred und Stefanie Walter, Krebeck, (Pommernenten), Jens Köchermann (Shamo), Willi Töpperwien, Osterode (Niederrheiner blau-Sperber), Erich Aßmann, Dassel (Vorwerkhühner), Steffen Roloff, Bartofelde (Zwerg-Brahma), Norbert Niedrich, Seesen (Deutsche Zwerg-Langschan), Norbert Niedrich (Deutsche Zwerg-Langschan), Detlef Dresler, Ellrich (Zwerg-Wyandotten, lachsfarbig), Wolfgang Balbach, Bad Lauterberg (Zwerg-Barnevelder), Heinz Bornhausen, Bad Sachsa (Zwerg-Barnevelder), Zuchtgemeinschaft Otto und Helga Krummradt, Northeim (Giant Homer), Friedrich Brackmann, Seesen (Modena Schietti), Dietmar Küster, Northeim (Deutsche Modeneser Schietti), Wolfgang Schrader, Northeim (Deutsche Modeneser Schietti), Jo Köchermann, Scharzfeld (Steigerkröpfer), Gustav Niehus, Schwiegershausen (Schlesische Kröpfer), Achim Carl, Herzberg (Dänische Tümmler), Zuchtgemeinschaft Alfred und Stefanie Walter, Krebeck (Elsterspurzler), Uwe Schrader, Schwiegershausen (Orientalische Roller), Jungzüchtergemeinschaft Nils und Kian Schrader, Schwiegershausen (Chabo), Ole Köchermann (altengliche Zwerg-Kämpfer) und Jungzüchtergemeinschaft Nils und Kian  (Zwerg-Welsumer).

WIE FUNKTIONIERT EIN BRUTAPPARAT?

 

Darin wird Mutter Natur nachgeahmt. Die Eier müssen eine Konstante Bruttemperatur erhalten und regelmäßig gewendet werden, so wie es die Glucken mit den eiern in ihren Nestern auch tun. Wenn es dann soweit ist, schlüpfen die Küken, was Schwerstarbeit für sie ist. Die kleinen Wesen müssen sich nämlich erst durch die harte Eierschale kämpfen, bevor sie das Licht der Welt erblicken.  Foto: Bordfeld 

Bilder Deutsche Junggeflügelschau 2013

 

Landesfest 2013 in Goslar                                                                                                                          Rassegeflügelzüchter beim „Tag der Niedersachsen“

(gs). Der 33. Tag der Niedersachsen war schon ein fröhliches Landesfest mit bleibenden Impressionen, Eindrücken und Erinnerungen. 150 000 Besucher aus ganz Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern haben das Veranstaltungs-Trio Goslar, Vienenburg und Kloster Wöltingerode besucht. Ein gigantisches Fest an drei Tagen. Niedersachsen bietet eine kulturelle Vielfalt.  Zehn Bühnen haben ein mitreißendes Bühnenprogramm auf die Beine gestellt. Die Besucher feierten und sorgten für eine unbeschreiblich gute Stimmung. Auf den elf thematischen Festmeilen konnte sich das Publikum informieren, auch aktiv werden und Kurioses entdecken. Auch die „kleinen Niedersachsen“ kamen hier voll auf ihre Kosten, kurz: auch die waren begeistert. Apropos Vielfalt. Als traditioneller Höhepunkt galt am Sonntagnachmittag der Trachtenumzug - er ist der Größte seiner Art in ganz Norddeutschland. Rund 120 Trachten- und Volkstanzgruppen mit mehr als 3000 Teilnehmern aus allen Teilen des Landes machten durch Goslars Innenstadt mit. Zwischen den drei Veranstaltungsorten verkehrten alle 20 Minuten die Shuttle-Busse. Mit dabei in der großen Klosteranlage Wöltingerode: der Landesverband Hannoverscher Rassegeflügelzüchter mit einem beeindruckenden Informations-Stand in einem Pavillonzelt samt Außenvolieren, darunter auch eine Sechseck-Türmchen-Voliere und dem Schaubrüter mit Kükenbox - wieder ein „Hingucker“ - bestens betreut an allen drei Tagen vom GZV Bad Harzburg, GZV Osterode, GZV Alfeld und weiteren Mitgliedern aus dem Kreisverband Südhannover. Eingeteilt waren neben etlichen Ehrenamtlichen vor allem die Rassegeflügelzüchter-Familien Walter, Kleinhans, Schmalz, Ramscheid, Niehus, Schrader und Neumann.  Es war ein starker Auftritt des LV Hannover beim 33. Tag der Niedersachsen in der Klosteranlage Wöltingerode.  Fazit: Beste Werbung für die Rassegeflügelzucht. Höchste Lobeshymnen kamen von Innenminister Boris Pistorius, der das Informationszentrum der Rassegeflügelzüchter mit Begeisterung besuchte.   

Text und Bilder: Gerhard Schütte

 

 

Jungtierschau des RTzV Verden am 07.09.2013

Krebeck: Mittelpunkt Deutschlands 

Wo sich Nandus, Perlhühner, Thüringer Barthühner und Lockengänse wohl fühlen

 (gs) Das Hofgelände von Alfred Karl und Stefanie Walter in Krebeck im Untereichsfeld/Altkreis Duderstadt mit dem naturnahen Eller-Bachlauf als Abgrenzung zur Feldmark hin zog viele Rassegeflügelzüchter und noch mehr interessierte Besucher an. Zum „Tag des offenen Hofes“ hatte das Züchter-Ehepaar auf den elterlichen Vierseithof eingeladen. Die Mitglieder aus den Vereinen des KV Südhannover machten mit und halfen vor allem in der Cafeteria.

Vorweg: Begeisterung hier und da, Gratulationen gab´s dafür von Kennern solcher Veranstaltungen für die Familie Walter an diesem Tag immer wieder. Auch Mutter Martina machte mit. Die klassischen Eichsfelder Gebäude im Fachwerkstil, geschätzte 150 Jahre alt, lieferten mit dem daneben liegenden Gartenareal dafür die allerbesten Voraussetzungen. Alfred Karl Walter widmet sich seit 35 Jahren der Rassegeflügelzucht, ist erster Vorsitzender des KV Südhannover und darüber hinaus seit 2010 auch als stellvertretender Vorsitzender des LV Hannover tätig. Schon sein Vater war in früheren Jahren Vorsitzender des GZV Duderstadt und Umgebung von 1881. Vor allem sind es bedrohte Haustier- und Hühnerrassen, die von dem heutigen Züchterehepaar betreut werden. Auf dem Hof leben Nandus, Perlhühner, Laufenten, Thüringer Barthühner, Chabos, Lockengänse und Rostgänse, Pommerngänse in Blau, Skudden, gelbe Puten, Pommersche Mohrenköpfe und dazu ein Großspitz, der auf den Namen „Pam“ hört.

Der „Tag des offenen Hofes“ lieferte zusätzlich ein recht interessantes Rahmenprogramm für alle Besucher aus dem Umfeld des Dorfes. Christa Morgenstern bemalte Postkarten vornehmlich mit herrlichen Tiermotiven, der Imker Harald Rudolph beriet die Gäste in Sachen Honig und stellte seine Produkte vor und schließlich zeigte Sascha Bodmann, wie ein jeder mit Rasenmähern und Gartengeräten umgehen kann. Der Knüller: Bei der Krebecker Messerschmiede von Franz Vollmer, bekannt vom „Tag der Niedersachsen“ im letzten Jahr in Duderstadt, standen die Jugendlichen Schlange. Alle wollten hautnah erleben, wie der Experte das traditionelle Handwerk beherrscht.  Nacheinander durften die Kinder am Amboss mitmachen.

Ehefrau Stefanie Walter betreibt seit über drei Jahren einen Futterhandel. Außerdem ist sie in den Dörfern als Organistin im Einsatz. Im GZV Duderstadt pflegt Stefanie das Amt der Zuchtwartin und ist darüber hinaus Mitglied im Sonderverein der Thüringer Barthühner und Bartzwerge. Die Rassehühner der Familie Walter sind dem Zuchtbuch Hannover des BDRG angeschlossen.   

Und wie sieht es mit den Zuchterfolgen aus? Zwei Deutsche-Meistertitel gab es bereits auf die recht Seltenen der Puten in Gelb, 2005 und 2009. Der Arbeitsraum ist gefüllt von zahlreichen Bändern und weiteren Trophäen.  

Bereits eine Woche nach dem „Tag des offenen Hofes“ stand das 750 Jahre alte Dorf Krebeck - übrigens als Mittelpunkt Deutschlands nach der Wende auserkoren -  im Mittelpunkt der Puten- und Perlhuhn-Züchter aus Deutschland, Frankreich, Schweiz und Österreich, drei Tage lang. Auf dem Gelände der Familie Walter ging es hauptsächlich um Fachgespräche mit dem Ziel der Weitervermittlung von Wissenswertem über diese Rassen. 

Und wer nach diesem erlebnisreichen Tag immer noch nicht genug gesehen und erlebt hat, der konnte gleich auf der Rückfahrt die herrliche Landschaft mit den beiden kleinen Nachbardörfern Bodensee und Renshausen so richtig genießen. Die Kenner wissen das und schätzen diese Region.  

Text und Bilder: Gerhard Schütte

 

Lehr- und Züchterschulung 2013 in Algermissen 

Im Fokus: Ko Shamo, Serama, Wirtschaftsrassen und  „Seltene“ von der roten Liste

 

  Algermissen (gs). Mit ihrem urtümlichen Wesen hat die kleine japanische Kampfhuhn-Rasse Ko Shamo in Liebhaberkreisen längst die „Königsklasse“ erreicht.  Keine zwei Pfund bringt der muskulöse Hahn mit dem raubvogelartigen Kopf auf die Waage. Der finstere Blick schreckt ein wenig ab. Recht winzig wirken dagegen die Seramas, die kleinste Rasse der Welt. Zu der Lehr- und Fachschau zog es am Wochenende Züchter und Liebhaber aus allen Regionen Niedersachsens und den Nachbarländern nach Algermissen. 

   Über 25 Rassegeflügel-Zuchtstämme standen im Mittelpunkt der Tierbesprechungen. Als „Züchterschulung“ deklariert verdiente diese bestens organisierte Veranstaltung im Gartengelände der Familie Knieke an der Königstraße das Prädikat „Extraklasse“. Neben den klassischen Hühnerrassen gab es außerdem einen Exoten nach dem anderen zu sehen.

   Schulterklopfen gab es dafür von vielen anwesenden Experten vor allem für Hans-Joachim Therburg. „Er ist ein Meister in der Rassegeflügelzucht“, war zu hören. Bei dem Algermissener RGZV-Chef liefen auch die vorbereitenden Fäden zusammen.  

   Die „Minis“ der Serama-Hühner erobern wegen ihres sehr zahmen Wesens immer mehr Deutschland. „Die sind in Malaysia populärer als Hunde und Katzen“, sagte Patrick Boetzel aus Schwarme, der Vorsitzende des Serama-Clubs. Der zutrauliche Charakter dieser Hühnchen bestätigte sich einmal mehr, denn diese saßen bei den Liebhabern in den Händen, auf den Armen und sogar auf der Schulter.

   „Gegen fremde Artgenossen sind diese Ko Shamos aggressiv und kämpfen ohne Nachlass bis zum bitteren Ende“, erzählte Heinrich Hennies aus Wätzum. Dann die Überraschung. Der Landwirt nahm seinen Kämpferhahn „Erwin“ in die Hände und stellte den Matador hautnah und direkt vor die Augen vieler Gäste. Eine majestätische und hochgereckte Erscheinung, aber mit zutraulichem Charakter und …er ließ sich von den Gästen sogar streicheln und kraulen. Das gefiel ihm offenbar.

   Bei dieser Lehrschau die Algermissner rückten aber auch bedrohte und recht selten gewordene Rassen, die inzwischen auf der roten Liste stehen, in den Fokus. Deutsche Reichshühner (Züchterin Nele Marlen Lübbers, Ottbergen) und die Vorwerkhühner (Heinrich Hennies, Wätzum) gehören zu den klassischen Landhuhn-Wirtschaftsrassen, die vor rund hundert Jahren in Deutschland ihre Anerkennung bekamen. 

   Weitere Raritäten gab es zu sehen, darunter die Javanesischen Wild-Zwerghühner mit grünen Beinen, fünf Zehen und als blaue Eierleger bekannt, dazu die aus Russland stammenden Orloffs mit dem Backenbart.

   Für die angereisten Zuchtwarte aus den Vereinen des Landesverbandes Hannover, Preisrichter und Sonderrichter vom Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) sowie Vorsitzende von Sondervereinen zählte diese Fachtagung als Lehr- und Züchterschulung zum Highlight.  

Text und Bilder: Gerhard Schütte 

Treffen mit dem Landwirtschaftsministerium am 24.04. in Verden

LV-Delegiertenversammlung am 06.04.2013 in der Jabelmann-Veranstaltungshalle in Uelzen

LV-Arbeitstagung am 23.2.2013 im Alten Zöllnerhaus in der Wedemark

LV-KV- und Wedemark Ziergeflügelschau vom 09.02.2013-10.02.2013 in Wiechendorf

Unser Stand bei der Heimtiermesse

„Mama, Papa, lass uns da hin gehen, dort schlüpfen richtige Küken.“ Gemeint ist der Schaubrüter an unserem Stand, an dessen Scheiben sich die Kinder die Nasen plattdrücken. Der Brüter erwies sich wie in den vergangenen Jahren als Zuschauermagnet. Nicht nur Kinder mit ihren Eltern bestaunten den Schlupf der Küken. Sind das die Kleinen der Tauben, wurde oft gefragt, denn gleich hinter der Brutmaschine saßen auf der Stange in der Voliere vier Tauben. Pädagogisch war dies nicht unbedingt geschickt, die Voliere sollte deshalb im nächsten Jahr mit Hühnern besetzt werden. Vielleicht sollten wir weiße und schwarze Küken schlüpfen lassen und die Voliere entsprechend mit solchen Farbschlägen besetzen? Hühner in der Voliere auch deshalb, da diese mehr in Bewegung sind, was natürlich noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Die oft gestellte Frage war: „Was geschieht mit den niedlichen Küken?“ Dass diese großgezogen werden und bei den Züchtern ein gutes Leben auf Grünauslauf haben werden, gefiel und beruhigte die Fragenden. „Wir hätten auch gern Hühner, was müssen wir tun, damit wir in unserem Garten welche halten können“, war eine Frage, die Besucher bewegte. Das ist derzeit unsere Chance. Man will keine Massentierhaltung und vor allem wollen die Menschen Eier und Fleisch von Geflügel, das artgerecht gehalten wird und von dem sie wissen, was sie fressen. Der Rat, mit den Nachbarn zu sprechen und wenn nötig keinen Hahn zu halten, genügte meist als Antwort. Der Hinweis auf die Baugesetzgebung kam von den Interessenten selbst. Wichtig waren ihnen Antworten auf Fragen: Wo bekommen wir die Hühner her, was kosten sie, wir möchten aber alte Rassen, an wen können wir uns wenden? Um darauf gleich reagieren zu können, sollte am Stand ein Standard und eine Liste, oder Kataloge mit Adressen ausliegen, um darauf anschaulich und sofort reagieren zu können.

Wir sind schon auf einem guten Weg, doch wir können noch mehr tun, um das Publikum zu erreichen, das uns nahesteht oder das wir für unsere Interessen und unser Hobby gewinnen möchten. Lasst uns Ideen sammeln und den Stand noch anschaulicher, informativer und lehrreicher zu gestalten.

Peter Jahn

Züchtertag am 09.09.2012 imm KV-Südhannover

bei Zuchtfreund Helmut Froböse

Tag der Niedersachsen in Duderstadt

vom 13.7-15.7.2012

LV-KV- und Wedemark Ziergeflügelschau vom 11.02.2012-12.02.2012 in Wiechendorf

LV-Arbeitstagung am 11.2.2012 in Schlage-Ickhorst

Deutsche Junggeflügelschau in Hannover

am 22./23. Oktober 2011

angeschlossen die

65. Landesverbandsschau des LV Hannover

 

Dieser Pulk von Pommern-Gänsen hat auf den Straßen

in Algermissen immer Vorfahrt.

 

LV-Arbeitstagung am 12.02.2011 in Schlage-Ickhorst

Natur pur in Algermissen:

Federfüßige Zwerghühner, gold-porzellanfarbig

Fachtagung 2011 mit dem Landwirtschaftsministerium

LV-Delegierten-Hauptversammlung

am Samstag, 9. April 2011 in Rosengarten-Nenndorf

Hotel Böttcher – Nutzgeflügel-Zuchtverein Klecken und Umgebung

Bilder: Gerhard Schütte

die Termine 2017 für die LV-Jugend sind online.....

Die Meldepapiere für die LV-Jugendschau 2017 sind online....

Neue Dateien des Zuchtbuches stehen zum Download bereit

 

Neue Eintrittserklärung für das Zuchtbuch steht zum Download bereit

 

Kurzprofil vom LV:

 

Der Landesverband

Hannover besteht aus den

Regierungsbezirken

Lüneburg, Hannover und

Braunschweig und wurde

am 9. November 1879 als

Zentralverein für Rassegeflügelzucht

in der Provinz Hannover gegründet.

 

Wir betreuen heute in

13 Kreisverbänden rund

8.900 Mitglieder,

darunter 600 Jugendliche,

die in 170 Rassegeflügel-, Rassetauben-

und Kleintierzuchtvereinen

organisiert sind.

Der nördlichste Verein ist

Cuxhaven und der

südlichste Hann.Münden.

 

Letzte Aktualisierung

am 10. Oktober 2017