RGZV Algermissen Kükenschau 2016 Werbung Vorschau

 

30.      

ALGERMISSENER                              ZUCHTSTAMM-  UND KÜKENBÖRSE

 

  Küken - Zuchtstämme-                                             Bruteier                                                                

Tauben - Kaninchen - Meerschweinchen 

Größte Rassegeflügel-Börse in Niedersachsen

Sonntag, 24. April 2016, ab 9 Uhr                                                                            Natur-Gärtnerei Ingelmann,

           Heerstraße 10                                                                        

RGZV ALGERMISSEN UND UMGEBUNG    V. 1901                                                  - Über ein Jahrhundert erfolgreiche Kleintierzucht -      

Infos und Fax: 05126/1238 nach 20 Uhr

Homepage:  www.rgzv-algermissen.de

 

 

Gala für Rassegeflügelzüchter RGZV Algermissen Europa-Hymne, Europa-Fahne

RGZV Algermissen Neujahrsempfang 2016 Gemeinde Algermissen Wilfried                   Kuhnert Europameister

 

Gala für Rassegeflügelzüchter Europa-Hymne und Europa-Fahne für Rassetaubenzüchter  Wilfried Kuhnert - Auch Heinz-Josef  und Christian Wedig kamen zu Ehren

 ALGERMISSEN. Falk Maske war aus einer anderen Welt gerade nach Algermissen zum großen Empfang für die Rassegeflügelzüchter zurückgekehrt. Dieser so erfolgreiche RGZV steigerte in den letzten 16 Jahren seine Bilanz auf nunmehr 58 nationale und internationale Erfolge. Auch die letzte Saison war von Erfolgen gekrönt.  Zum 20. Mal hatte Falk Maske in den Karnevalstagen Venedig besucht, eine der internationalen Hochburgen der fünften Jahreszeit. Als Herr über 400 selbstgeschneiderte Kostüme ist er eine Institution: national und international. Beim Weihnachtsmarkt in Hildesheim, beim Ostermarkt im Jagdschloss in Springe, beim Faschingsumzug in Braunschweig oder beim Neujahrsempfang in seiner Heimatgemeinde. Er trug Verkleidungen der Marke Maske auch bei der Steubenparade in New York, zweimal schon beim Karneval in Rio. Im Umfeld der Rassegeflügelzüchter schwärmte er gleich von der Atmosphäre, dem unvergleichlichen Ambiente beim „Carnevale“ am Canal Grande. Er hatte zusammen mit drei Begleitern eine Reihe von Kostümen im Gepäck, jedes einzelne ein großes Kunstwerk. Von Venedig ging es nach einem Zwischenstopp zwecks Ehrung der Algermissener Züchter gleich weiter mit einer neunköpfigen Gruppe zum Umzug nach Braunschweig, diesmal alle in Schwarz-Weiß gewandet.

 Für die Rassegeflügelzüchter Dann aber: Ende Februar gab es den großen Auftritt zu Ehren der drei erfolgreichsten Züchter aus den Reihen des RGZV Algermissen im zurück liegenden Jahr 2015. Mit dabei eine Fahnenschwinger-Abordnung. Das war auch für alle der 350 geladenen Gäste beim Neujahrsempfang der Gemeinde in der Sporthalle eine  Riesenüberraschung. Während dieser Gala stellte der Bürgermeister Wolfgang Moegerle passend zu den begleitenden Worten auf der Großleinwand aktuelle Bilder vor, die alle drei erfolgreichen Paradezüchter in der letzten Saison mit ihren Tieren zeigten. Klar, denn Algermissen ist als Dorf der Rassegeflügelzüchter im Hildesheimer Land sehr bekannt. Diese drei erfolgreichen Züchter standen an diesem Abend im Mittelpunkt.

  Wilfried Kuhnert stand bei 28. Europaschau im französischen Metz wieder ganz oben. Mit zwei Europameister-Titeln und einem Europa-Championat der Rassen Altdeutsche Mövchen und Felegyhazaer Tümmler stockte der 66-Jährige seine bisher so großartige Bilanz noch weiter auf. Der Europa-Verband „EE, Entente Européenne d’Agriculture et de Cuniculture“ mit Sitz in Luxemburg zeichnete den Erfolgszüchter mit der Vergabe des „Europa-Championats“ aus.    

 Bei den 64. Nationalen Meisterschaften des Verbandes Deutscher Rassetaubenzüchter (VDT) und der 119. Lipsia-Bundesschau in den Leipziger Messe-Hallen errangen seine Kollektionen der Altdeutschen Mövchen und Felegyhazaer Tümmler zwei weitere Deutsche Meistertitel. Dieser Züchter brachte es in den letzten Jahren auf 16 Deutsche Meistertitel/Bundessieger, fünfmal den Europameistertitel sowie drei Europa-Championaten. Als er dann von Fahnenschwingern, darunter auch die Europafahne, durch die Reihen zum Podium zwecks Interviews geleitet wurde, erklang die Europahymne, eine Instrumentalfassung des Hauptthemas Ode an die Freude aus dem letzten Satz der neunten Sinfonie Ludwig van Beethovens. Eine prima Choreografie, alles klappte perfekt.    

 Mit Heinz-Josef Wedig stand ein weiterer, langjähriger und erfolgreicher Züchter im Mittelpunkt dieser großen Gala zum Jahresanfang. Bei den 64. Nationalen Meisterschaften des Verbandes Deutscher Rassetaubenzüchter (VDT) und der 119. Lipsia-Bundesschau in den Leipziger Messe-Hallen holte er mit seinen überragenden Kollektionen der Coburger Lerchentauben .   Die Coburger Lerchentauben und die Zwerg-Italiener-Hühner mit dem äußerst seltenen „Rosenkamm“ zählen zu seinen Paraderassen. Mit zwei Farbenschlägen der Coburger Lerchen ging er in Leipzig wieder erfolgreich in das Rennen um die höchste nationale Auszeichnung: „Gelercht“ und „Silber mit Binden“, zwei Deutsche Titel. Auch seine bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: 9 x Deutscher Meister, zwei Europa-Titel und zweimal das Europa-Championat. Sein Vater Bernhard Wedig hatte seinen Sohn Heinz-Josef vor 60 Jahren im GZV Hannover als damals jüngstes Mitglied angemeldet. Seit 42 Jahren vertritt Heinz-Josef Wedig bei allen Großschauen national und international die Farben des RGZV Algermissen. Dass solche Erfolge oft in der Familie bleiben, bewies Junior Eike Wedig 2007 und 2008. Damals errang er für den RGZV Algermissen das Europa-Championat in Leipzig und den Titel eines Deutschen Jugendmeisters in Erfurt.

Christian Wedig ist bei der 134. Deutsche Junggeflügelschau Hannover 2015 als „Herr der Junggeflügelschau“ auf dem Messegelände gefeiert worden. Er errang den Goldenen Siegerring mit der uralten Kulturrasse der Araucana-Hühner. Dieses Traumresultat führte zu vier weiteren hohen Auszeichnungen für den 34-jährigen Siegerring-Gewinner bei dieser weltweit bedeutendsten Junggeflügelschau: das Blaue Band, Araucana-Ehrenband vom deutschen Sonderverein, Hermes-Band von der Messe AG sowie das Ehrenband vom Landesverband Hannover. In den Jahren vorher holte er bereits sechsmal einen Deutschen Meistertitel für den RGZV, davon fünf Siegertitel bei der „Nationalen“ mit seinen Araucana-Hühnern. Einmal lag er mit Seidenhühnern ganz vorn. Auf der Großleinwand bestaunten die Gäste seine vorgestellten Araucana-Hühner, alle herrliche Exemplare, dazu passend weitere begleitende Informationen. Diese Tiere seien vor Generationen bei den gleichnamigen Indianern in den Anden Chiles und Argentiniens entdeckt worden. Die Grün-Eierleger tragen Bart und Bommeln, das Markenzeichen dieser schwanzlosen Hühner.

Text und Bilder: Gerhard Schütte

 Bilder von der Europameister-Gala in der Sporthalle in Algermissen

Kuhnert 10, 14, 20, 21, 22             

Musikalisch begleitet durch Fahnenschwinger und einem Träger der Europafahne wird der zweifache Europameister und Champion Wilfried Kuhnert durch die Reihen zum Podium zwecks Interviews geleitet. Dabei erklang die Europahymne, eine Instrumentalfassung des Hauptthemas Ode an die Freude aus dem letzten Satz der neunten Sinfonie Ludwig van Beethovens. Eine prima Choreografie, alles klappte perfekt.   

 

 

 

 

 

 

Rekorde beim Tag der Niedersachsen 2015 in Hildesheim

320 000 Besucher - Innenminister Gast bei Rassegeflügelzüchtern

 

Mehr Besucher als jemals bei einem Landesfest, eine ausgefeilte Organisation beim 34. Tag der Niedersachsen und mittendrin die Rassegeflügelzüchter. Auch die haben sich als gute Gastgeber präsentiert und zogen zigtausende Besucher an. Alle lobten dieses Landesfest im 1200-jährigen Hildesheim. Es war der Höhepunkt aller Feiern zu diesem Jubiläum und des Bistums. Den Veranstaltern zufolge strömten am Sonnabend und Sonntag je 120 000 Menschen in die Stadt, schon am Freitag waren bereits 80 000 gegen Abend unterwegs. Beim traditionellen Trachtenumzug von 134 Gruppen und den über 3000 Teilnehmern säumten am Sonntagnachmittag zehntausende an Zuschauer die Straßen. Zum Ausklang des Festes ein Höhepunkt der Vielfalt. Das NDR-Fernsehen war dabei und übertrug live. Die großen Konzerte auf den sieben Bühnen mit Bob Geldof für Altrocker (Das Publikum sollte ihn anhören, das ist alles, was er erwartete, Tausende genießen den dichten Sound der rasanten Band und die knarzige Stimme des Maestros), Laith Al-Deen für Romantiker sowie Tonbandgerät für Teenies zogen Begeisterung auf sich.  

Für die zahlreichen Aktivitäten auf zehn Festmeilen im Stadtkern gab es kräftige Lobeshymnen. Mit einem gemeinsamen symbolischen Knopfdruck eröffneten Oberbürgermeister Ingo Meyer, Starsängerin Marit Larsen und Ministerpräsident Stephan Weil den Tag der Niedersachsen. Massenhaft Spaß überall, wie etwa beim Bob-Geldorf-Auftritt am Kennedydamm oder bei den 850 Tänzerinnen und Tänzern auf der Kaiserstraße, die ein rhythmisch-bewegtes Menschenmeer bildeten. Was für ein Anblick, pure Begeisterung am Straßenrand.

Großes Kompliment an alle Verantwortlichen: Das Fest war glänzend organisiert. Dieser Tag der Niedersachsen - und damit auch Hildesheim - ging um die Welt. Hunderttausende Besucher verließen Hildesheim mit dem Eindruck einer lebenslustigen, freundlichen und toleranten Stadt im Herzen.

Auf der Natur- und Umweltmeile vor dem Stadttheater (TfN) zeigten sich unser Landesverband Hannover, der Kreisverband Hildesheim und der GZV Hildesheim von 1869 mit ganz starken Präsentationen. Im Mittelpunkt stand der Schaubrüter mit dem „Kükenschlupf“ von 107 frischgeschlüpften Küken, stets umringt von begeisterten Schaulustigen, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. In den Außenvolieren zeigten sich niedersächsische Lokalrassen der Hannoverschen Tümmler-Tauben und die der Diepholzer Gänse in der Großvoliere. Auch die schweren Brahma-Hühner, verzwergte Wyandotten, Chabos, Süddeutsche Schildtauben und Smaragdenten samt Küken zogen Besucher in Massen an. In einer Eier-Säule konnten die Hühnerprodukte von mehreren Rassen, große und kleine, schokoladenbraune, grünfarbige und weiße Eier hautnah bewundert werden.

In einem Doppelzelt stellte der GZV Hildesheim Lakenfelder, Marans, schwarze Italiener, Rhodeländer, Federfüßige Zwerghühner und Schopfwachteln vor. Eine Augenweide, die Abteilung der Sittiche mit den Ziegen- und Nymphen-Sittichen, Rosella- und Halsbandsittichen bis hin zum Königsittich.

Soviel an Prominenz hatte es in der Vorzeit bei den Rassegeflügelzüchtern noch nie gegeben. Reihenweise kamen Königinnen aus dem Weserbergland und der Heide, aus dem Alten Land und Ostfriesland, darunter Weinköniginnen und Wurzelkönigin, Erdbeerköniginnen und Kirschblütenköniginnen, zahlreiche Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Sport an die Volieren und in die Zelte. In das Außengelände sind gut hörbar über eine Lautsprecheranlage zahlreiche Interwies mit Züchtern, Gästen sowie Erläuterungen über den aktuellen Stand des Kükenschlüpfen´s an allen drei Tagen übertragen worden. Eine tolle Idee, die auch Massen anzog.

                                                     Text und Bilder: Gerhard Schütte     

      

Die Jugendgruppe des GZV Neu-Büddenstedt feierte im Jahr 2014 ihr 50 jähriges Bestehen. Im Rahmen der Ausstellung des Vereines wurde in einem kleinem Rahmen gefeiert.

Zeitungsbericht 50jähriges Jugendgruppen
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RGZV Algermissen grüßt 350 Gäste beim Züchtertreffen 2014 mit

Stamm- und Lehrschau   

 Die Presse berichtete aktuell und großzügig über die Stamm- und Lehrschau mit angeschlossenem Züchtertreffen des RGZV Algermissen und Umgebung mit einer Stammschau im Juni 2014 in Ottbergen. Die rund 350 Gäste fanden Platz bei dieser ganztägigen Veranstaltung im Außengelände und in der Cafeteria, alle rundum zufrieden. Und so berichtete die Tageszeitung, hier einige Auszüge:

 Das waren schon kuriose Hühner-Urtypen, die sich auf Lübbers Hofgelände den zahlreichen Besuchern zeigten. Beispielsweise die schwanzlosen Araucana vom Stamm der Indianer aus dem Hochland in Chile und Peru, alle mit Backenbart und Bommeln. Dann die nächste Überraschung, als die Hennen prompt Eier legten, alles türkisfarbene, grünlich-blaue Produkte.     

 

   Was dort noch an majestätischen Erscheinungen von echten Rassehühnern zu sehen war, brachte die Schaulustigen immer wieder ins Staunen. Zwischen deren Reihen fühlten sich beispielsweise die kleinen Serama-Hühnchen mit ihrem zutraulichen Charakter sauwohl, präsentierten dabei ihre stolze, hochgereckte Erscheinung und ließen sich von den Bewunderern streicheln und kraulen. Das gefiel offenbar Mensch und Tier. Diese „Serama-Minis“ erobern wegen ihres sehr zahmen Wesens immer mehr Deutschland. Das bestätigte sich auch in Ottbergen. Vornehmlich waren es die Jugendlichen, die diese Artgenossen in die Hände nahmen, auf die Arme und sogar auf die Schulter.

Die Rassegeflügelzüchter aus Algermissen und Umgebung führten ihre Lehr- und Stammschau erstmals in Ottbergen durch. Den Grund dafür lieferte die Schülerin Nele Marlen Lübbers, die als jüngste Vereinsmeisterin in die 110jährige Geschichte des RGZV eingegangen ist. Auf ihrem Elternhof standen auch bedrohte und recht selten gewordene Rassen, die längst auf der roten Liste erscheinen. Dazu gehören bei den Landhuhn-Rassen die Deutschen Reichshühner dieser Nachwuchszüchterin. Heinrich Hennies (Wätzum) zeigte seine Vorwerkhühner-Kostbarkeiten und Wilhelm Hapke aus Bledeln die Deutschen Sperber.   

 „Klar, dass die kleinen muskulösen japanischen Kampfhühner Ko Shamos gegen fremde Artgenossen aggressiv werden können und ohne Nachlass bis zum bitteren Ende kämpfen“, erzählte der Wätzumer Landwirt Hennies im Umfeld den Besuchern. Er nahm seinen possierlichen Kämpferhahn „Erwin II“ in die Hände und präsentierte diesen Matador hautnah und mit zutraulichem Charakter dem begeisternden Publikum. Die schokoladenbraunen Eier der französischen Marans-Hühner von Albert Kalks (Algermissen) standen ebenfalls im Mittelpunkt. Der mehrfache Europameister Wilfried Kuhnert (Hoheneggelsen) stellte in Tauben-Schauvolieren Paletten seiner hochrangigen Altdeutschen Mövchen und die Hochflieger der Felegyhazaer Tümmler vor. In dieser Abteilung standen außerdem die Texaner von Michael Mader.

 Zu dieser recht seltenen Veranstaltung kamen Interessenten aus ganz Niedersachsen angereist, dazu Mitglieder vom Hannoverschen Landesverband-Vorstand, aus zahlreichen niedersächsischen Geflügelzucht-Vereinen und darüber hinaus aus Thüringen und Sachsen Anhalt, Preisrichter und Vorsitzende etlicher Sondervereine. Eine solche Stammschau wie die in Ottbergen diente außerdem als Lehr- und Züchterschulung. Sonderrichter Hermfried Edzards aus Wienhausen führte Tierbesprechungen über Mikrofon durch, alles bestens hörbar bis in die äußersten Tischreihen der Cafeteria. Obendrein sorgten Interviews mit Experten und Züchtern aus der Region für reichlich Abwechslung.       

 Anerkennung dafür gab es für diese perfekt organisierte Zuchtschau mit dem Prädikat „Extraklasse“ von vielen der anwesenden Experten vor allem für Hans-Joachim Therburg. „Er ist ein Meister in der Rassegeflügelzucht“, war zu hören. Bei dem Algermissener RGZV-Chef liefen auch die vorbereitenden Fäden zusammen. Sauber und gut gedruckt standen die Beschreibungen der verschiedenen Rassen auf den Hinweisschildern, auch für die Laien bestens zu verstehen. Freunde und Liebhaber kamen reihenweise den ganzen Tag über, um diese Schau hautnah zu erleben. Nach verschiedenen Rassen eingeteilt die Stämme dieser Rassen: Höckergänse,  wildfarbige Araucana, Orpington und Vorwerkhühner, Deutsche Sperber, Deutsche Reichhühner, Marans in Schwarzkupfer und Weiß, Federfüßige Zwerghühner, Zwerg-Australorps, Holländische Zwerge , Ko-Shamo, Zwerg-Cochin, Zwerg-Hampshire und Zwerg-Welsumer, außerdem 70 Serama-Tiere in verschiedenen Farbenschlägen.

Text und Fotos: Gerhard Schütte

 

 

 

 

 

 

 

KV Braunschweig:

Kinder beobachteten das Schlüpfen von Küken.
Die Aufregung im Glückauf-Kindergarten war sehr groß. Die Mädchen und
Jungen konnten das Schlüpfen von Küken in einer Brutmaschine sowie in einem
Schaubrüter des GZV Neu Büddenstedt beobachten. In dieser Woche kamen
der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Pasemann, die zweite Vorsitzende
Regina Hofmann und die Schriftführerin Christel Gomille vom GZV in den
Kindergarten, um die Kleinen vor dem Osterfest zu beschenken.
Seit drei Wochen lief schon ein Projekt rund um das Thema Küken im
Kindergarten. ( wir haben jedes Ei durchleuchtet, ob es befruchtet ist,
dann wurde
es nummeriert und gewogen) erklärte Erzieherin Antje Herrmann. Dabei
stellten die Kinder fest, dass die Eier im laufe der Zeit immer leichter
wurden.
Die Flüssigkeit im Ei wird von dem heranwachsenen Küken verbraucht, so
dass das Gewicht weniger wird, erklärte hans-Jürgen Pasemann.
Gespannt schauten die Kinder zu, wie sich die jungen Küken Stück für
Stück aus dem Ei befreiten. Fasziniert waren die Kleinen und auch die
Erzieher,
als Bücher auf Eierschalen gestapelt und deren Festigkeit getestet
wurde. Trotz der winterlichen Witterung und des schon sehr frühen
Oster-Termins
bauten die Zuchtfreunde Hansi Pasemann, Christel Gomille und Regina
Hofmann ein XXL Osternest auf dem Freigelände auf.
Die DLRG hat dafür einen Pavillon aufgebaut.Der Innenraum wurde mit
Strohballen gestaltet, Primeln sowie mit kleinen Körbchen, in denen sich
süße
Osternaschereien befanfen. Immer nur in kleinen Gruppen konnten die
Kinder den Pavillon betreten. 260 Hühnereier und 80 ausgepustete Hühnereier
sowie rund 50 ebenfalls leere Gänseeier schenkten die Züchter den beiden
Kindergärten. Zum Verzehren sowie Bemalen nutzten die Kindergärten,
die sich über die Besucher sehr freuten, die Eier.

Auf die Stunde genau 100 Jahre später:

Festliche Gala beim RGZV Jork und Umgebung

Das war eine Meisterleistung. Mit einer überragenden Geburtstags-Gala feierte der RGZV Jork im Kreise vieler Ehrengäste das 100-Jährige im Festsaal des Vereinslokals von Wilhelm Wehrt. Das Besondere: 100 Jahre nach der Gründung - sogar auf die Stunde genau - zogen die 120 Festteilnehmer eine erfolgreiche und beispielhafte Bilanz dieses ländlich geprägten Vereins. Im LV Hannover schrieb Jork Geschichte:

Siebenmal Ausrichter von Landesverbandsschauen                                              

Viermal Hauptsonderschauen der Strasser-Tauben                                                            

Hauptsonderschauen der Modeneser-Tauben, der Damascener-Tauben sowie der Deutschen und Französischen Kröpfer-Tauben. Im letzten Jahr 2011 kamen Züchter und Liebhaber dieser Rassen aus sechs Nationen hierher in das Alte Land.

 

Der Vorsitzende vom LV Hannover, Egon Dopmann, gratulierte und sprach sich sehr lobend für die großen Aktivitäten dieses Jubiläumsvereins aus. Er überreiche dem RGZV-Vorsitzenden Volker Tamcke Jubiläumsbänder und Medaillen. Für den Kreisverband Elbe-Weser gratulierte Erich Köster. Genauso sprachen der stellvertretende Stader Landrat Hans-Jürgen Detje, Bürgermeister Gerd Hubert (Jork) und Pastor Hans-Heinrich Tegtmeyer (St. Matthias-Kirche) höchste Anerkennung aus für diesen so bedeutenden Verein aus dem Alten Land.

 

Gerhard Schütte, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im

LV Hannover, zog die Register und widmete sich in

seiner eindrucksvollen Festrede den Besonderheiten

des Jorker Rassegeflügelzüchter-Vereins. Hier einige Schwerpunkte aus seiner glanzvollen Festrede: Ein

sehr erfolgreicher Kleintierzuchtverein zentral gelegen

in einer einzigartigen, hochrangigen Kulturlandschaft

des Alten Landes, wo der Altländer Obstbau eine beispielhafte Geschlossenheit wie nirgendwo in Deutschland pflegt. Auf Höchstniveau bewahrt dieser Landstrich seine Werte Heimat und Kultur; die einzigartige, prunkvolle bäuerliche Tradition gehöre

dazu. Er widmete sich auch den Altländer Juwelen, darunter das Fachwerk mit rund 400 Denkmalen

sowie die Obstbauflächen mit Millionen von

Obstbäumen und dem Naturschauspiel „Blütezeit“.

Der Redner sprach außerdem über den wertvollen

Bestand von Orgelregistern aus Vorbarock und Barock, Anziehungspunkte von Kirchenmusik-Experten aus

aller Welt. Hier habe der große Meister Arp Schnitger

ein Teil seiner Werke mit den überragenden,

rauschenden Mixturen und starken Bässen gefertigt.

Der Festredner drang dann so richtig in die Geschichtedes Vereins ein. Als die Jorker Züchter bereits ein Jahr nach ihrer Vereinsgründung in der Hamburger Ernst-Merck-Halleam Zoologischen Garten ihre Tiere präsentierten, gleich danach auch in Harburg, ging es steil aufwärts. Schon lange steht der gut funktionierende RGZV auf einem ganz starken Fundament, dank des Führungsteams mit dem Vorsitzenden und Ausstellungsleiter Volker Tamcke und dem zweiten Vorsitzenden Erich Köster an der Spitze, Schriftführer Wolfgang Ganzert und Kassenleiter Jens Glomb, der Jugendleiterin Ilona Stölken, Zuchtwart Paul Mecklenburg, der Tierschutzbeauftragte Olaf Kruse sowie der stellvertretende Schriftführer Uwe Schütt.

Glanzzeiten und viele Höhepunkte zeichneten diese Rassegeflügelzüchter aus, deren größten Geflügelschauen bis 3563 Tiere registrierten. Mit den verstorbenen Heinz Schütt und Hans-Heinrich Glomb hatte Jork zwei hochrangige, sehr erfolgreiche Persönlichkeiten, Preisrichter und Züchter auf nationaler Ebene.  

Mit Beispielen des rasanten Wandels unserer heutigen Zeit widmete sich Gerhard Schütte auch der Zukunft der Vereine und Verbände. Wörtlich: „Seien wir dankbar und glücklich, dass es mancherorts noch ein gesundes Landleben gibt - und damit meine ich diese intakte Region „Altes Land“- wo Flora und Fauna prächtig gedeihen“. Weiter: Das Grundwissen über die einfachsten Dinge der Natur nehme immer mehr ab. Diese Erfahrungen liefern die Schauen und Ausstellungen in ganz Deutschland. Fazit: Wer schon als Kind keinen Kontakt zu Tieren hat, dem fehlt auch später ein Stück Natur.

Er nannte beispielsweise die guten Kontakte des RGZV Jork zu Kindergärten und Schulen. Die Jungendleiterin Ilona Stölken führt heute die Regie. Zwei Paradebeispiele, wie erfahrene Züchter die Jugend unterstützt: Julius Elsholz züchtet seine Tauben in der Schlaganlage von Erich Köster, Tonia Feldmann ihre Tauben bei Wolfgang Ganzert. Weiter zog der Festredner eine überragende Bilanz zur 100-jährigen Geschichte. Personen wie Paul Mecklenburg, der über Jahre die Ringversandstelle des LV Hannover leitete, sowie Erich Köster, heute erster Vorsitzender den KV Elbe-Weser, seien Glücksfälle.

Die Gemeinde Jork schätzt die Werte dieses Vereins und übernimmt deshalb auch die Schirmherrschaft der Ausstellungen, ein Beweis allerbester Zusammenarbeit. Umgekehrt hat der RGZV dank seiner Aktivitäten dafür gesorgt, dass über 4000 Gäste der überörtlichen Sonderschauen hier Übernachtungen in den letzten Jahren buchten. Mit Claudia Ganzert stellte die Familie vom Züchter Wolfgang Ganzert vor Jahren sogar die Blütenkönigin als Repräsentantin des größten Obstbaugebietes Europas.

Bilderserie vom Jubiläumstag in Jork (von Gerhard Schütte)

KV-Hildesheim

150 Besucher bei Züchtertagung

Seramas im Vormarsch: Brust raus, Kopf hoch, Flügel senkrecht nach unten

   (gs). In Malaysia sind die kleinen Serama-Hühner populärer als Hunde und Katzen. Diese Minis scheinen inzwischen auch Europa zu erobern. Bei der Züchtertagung auf dem Gelände des Vereinshauses vom RGZV Algermissen zeigten sich gleich 80 dieser Artgenossen in ihrer charakteristischen Pose: Brust raus, Kopf hoch, die Flügel senkrecht nach unten. „Das sind die perfekten Seramas“, so skizierte der dortige RGZV-Vorsitzende Hans-Joachim Therburg diese aufkommende Moderasse in Deutschland bei der hochkarätigen Fachtagung. Viele der rund 150 Interessenten kamen aus der Region Hildesheim.     Das Serama-Huhn ist das kleinste und leichteste Huhn der Welt. Die werden nur zwischen 15 und 25 Zentimeter groß. Die Henne bringt es auf zwischen 125 und 500 Gramm, der Hahn etwas mehr. Ideal also für kleine Gärten. Das majestätische Erscheinungsbild und der zutrauliche Charakter sind bei diesen Tieren wohl einzigartig. Kein Wunder, denn diese Hühnchen saßen bei vielen Teilnehmern und Besuchern in den Händen, auf den Armen und auf der Schulter.

   Allerdings ist die possierliche Hühnerrasse in Deutschland offiziell noch nicht anerkannt. Diese Fachtagung sollte auch dazu dienen, die Seramas in den westlichen Ländern noch bekannter zu machen und damit einmal anerkennen zu lassen. Das kann sich aber noch über Jahre hinziehen, heißt es von den Kennern. So streng geht das in Deutschland zu. In Holland erfolgte die Anerkennung bereits, in Frankreich und Belgien momentan nur im weißen Farbenschlag.

   Für diese Fachtagung hatten die Algermissener eine sehr große Auswahl an recht interessanten Rassen im Gartengelände der Familie Knieke an der Königstraße aufgeboten. „Damit hatten wir nie und nimmer gerechnet“, hieß es von den Teilnehmern, die aus ganz Niedersachsen, von Ostfriesland, Lüneburger Heide bis in die Harzregionen hinein, angereist kamen. Der Sonderrichter Hermfried Edzards/Wienhausen hatte die ausgesuchten Hühnerrassen im aufgebauten Zelt fachlich vorgestellt und dann gut hörbar auch bis in das Außengelände hinein über Mikrofon beschrieben.Die Uralt-Hühner der Nackthälse aus Siebenbürgen/Rumänien waren vertreten, die trotz fehlender Halsfedern locker 30 Minusgrade im Freien überstehen. Dazu die Riesenhühner der Brahma aus dem asiatisch-amerikanischen Ursprungs - die größten Rassehühner der Welt - aus Russland die Orloffs mit dem Backenbart und die Marans aus Frankreich, die durch ihre schokolanden-braunen Eier immer beliebter werden. Wegen dieser Rasse hatten die Algermissener den international tätigen Sonderrichter vom Landesverband Sachsen-Anhalt, Manfred Krätsch, eingeladen. Auch bei anderen Rassen standen für Fachgespräche auch die Züchter bestimmter Rassen parat, darunter die der Deutschen Reichshühner, New Hampshire, Amrocks, Lachshühner, Federfüßige Zwerghühner und Warzenenten.  Die Javanesischen Wild-Zwerghühner mit den grünen Beinen und fünf Zehen legten prompt ihre blauen Eier, zur Überraschung der Besucher.Auch Friedbert Fabig, Obmann für Rassetauben im Kreisverband Hildesheim, kam in Einsatz und stellte dabei einige Vertreter vor, darunter die Lokalrasse der Hochflugtauben der Hannoverschen Tümmler und die Wirtschaftsrasse der Texaner aus den USA.  Zu dieser Tagung waren außerdem alle Zuchtwarte aus den Vereinen im Hildesheimer Kreisverband im Beisein des KV-Vorsitzenden Rainer Niedrig eingeladen. Dabei ging es im Umfeld der Rassehühner-Liebhaber auch um die momentane Lage der Rassegeflügelzucht in Deutschland, den Tierschutz, Artenerhaltung, Jugendbetreuung, Ausstellungen und weiter über fortschrittliche Züchtungen. Rundum war es eine gelungene Tagung.                        

                                   Text und Bilder: Gerhard Schütte

Bericht JHV KV Südhannover

Am 18.03.2012 hat die Jahreshauptversammlung des KV in Bilshausen stattgefunden. KV Vorsitzender Alfred Karl Walter begrüßte die anwesenden Vereinsvertreter der KV Mitgliedsvereine. Besonders begrüßte er die Ehrenmitglieder unseres KV, sowie die Träger der goldenen Feder. Beim Vorsitzenden des GZV Bilshausen bedankte er sich für die Ausrichtung der JHV. Alfred Karl Walter bat die Anwesenden, sich zu Ehren der verstorbenen, von ihren Plätzen zu erheben, um ihnen zu gedenken.

Es sind vom KLZV Schoningen Rudi Brekerbom, vom RGZV Göttingen/Grone Herrmann Dettmar, vom KLZV Lauenförde Fritz Kenter und Harri Schulz, sowie vom GZV Osterode Fritz Merten und Herbert Krause, vom GZV Bilshausen Karl Kreitz, vom GZV Einbeck Willi Papenberg und vom KLZV Moringen Franz Georg Senne.

 

Ernennung von KV Ehrenmitgliedern

Der KV Vorsitzende gratulierte vorab den Vorsitzenden des KLZV Lauenförde Walter Brekerbom zum 80 Geburtstag und dem KV Kassenleiter Siegfried Hahn vom RGZV Göttingen/Grone zum 75. Geburtstag. Reiner Schmitz vom GZV Hann. Münden wurde die goldene Nadel des BDRG verliehen. Jörg von Sehlen vom KLZV Langenholtensen konnte die goldene Nadel vom LV Hannover leider nicht verliehen werden, da er nicht anwesend war. Zwei Zuchtfreunde vom RGZV Göttingen /Grone wurden zu KV Ehrenmitglieder ernannt. Dieses sind die Zuchtfreunde Werner Fischer und Heinrich Hampe. Auf Antrag vom RGZV Göttingen/Grone wurde Siegfried Hahn ebenfalls zum KV Ehrenmitglied ernannt. Der KV Vorsitzende Alfred Karl Walter ließ unserm verdient geehrten Kassenleiter noch eine besondere Ehrung zuteil werden. Er ernannte ihn zum KV Ehrenvorstandsmitglied. Siegfried Hahn bedankte sich für die ihm zuteil gewordenen Ehrungen.

Kathrin Stietenroth - Kopp vom KLZV Nörten Hardenberg erhielt vom KV Vorsitzenden die herzlichsten Glückwünsche zur Wahl der LV Jugendleiterin.

Bei der LV Jugendschau in Göttingen/Grone wurde vom RGZV Göttingen/Grone Torben Beetz auf Australorps schwarz Vize Landesmeister. Dritt platzierte auf der LV Jugendschau in Elliehausen wurde Leoni Fikas vom GZV Osterode mit ihren Hochbrutflugenten.

Kreismeister Jugend auf Zwerghühner wurde Julian Bertram vom KLZV Moringen, Torben Beetz vom RGZV Göttingen/Grone auf große Hühner und auf Wassergeflügel vom GZV Osterode Leoni Fikas.

Den Pokal für die werbewirksamste Schau im KV 2011 1. Platz GZV Northeim, gefolgt vom GZV Osterode und dem KLZV Moringen.

Deutsche Meister im KV Südhannover wurden folgende Zuchtfreunde:

Vom GZV Holzminden Ralf Hartmann Zwerg Wyandotten goldhalsig,

GZV Hann. Münden Josef Klupp Schlesische Kröpfer weiß,

GZV Duderstadt Berthold Reinecke Elsässer Gänse,

GZV Dassel Gerhard Kreiense Altdeutsche Mövchen gelb,

GZV Dassel Erich Assmann Vorwerk Hühner, mit dieser Rasse wurde er auch Bundessieger.

Bundesjugendmeister vom KLZV Bodenfelde Leonard Vogel mit seinem Sulmtaler,

er erhielt auch die goldene Bestennadel. Ebenso wurde Patrick von Sehlen vom KLZV Langenholtensen Bundesmeister mit seinen Zwerg Wyandotten schwarz.

Alfred Karl Walter bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern für ihre Berichte. Er bedachte die ausgeschiedene KV Jugendleiterin Ute Machemehl, sowie die ausgeschiedene Kassenleiterin der Jugendkasse Edeltraut Weidemann mit einem Blumengruß und einem Präsent.Zu den Wahlen Siegfried Hahn als Kassenleiter stellte sich nicht mehr zur Wahl. Der Vorstand schlug Bianca Grunewald – Utrata vom RGZV Göttingen/Grone vor. Sie wurde einstimmig zur neuen Kassenleiterin im KV Südhannover gewählt, sie nahm die Wahl an.Der bisherige Tierschutzbeauftragter Matthias Bode stellte sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl. Der KV Vorstand schlug den Zuchtfreund Sebastian Fabian vom GZV Bilshausen vor, er wurde einstimmig gewählt, auch er nahm die Wahl an. Uwe Schrader vom GZV Osterode wurde auf der JHV der Jugendabteilung in Bilshausen am 5.02.2012 als neuer Jugendleiter gewählt. Uwe Schrader wurde einstimmig auf der KV JHV in seinem Amt von der Versammlung bestätigt.

 

Obmann für Öffentlichkeitsarbeit

Friedhelm Niehus

Algermissener Rassegeflügelschau:
Unterricht für 120 Schulkinder im Beisein von zehn Pädagogen
Für die 120 Dritt- und Viertklässler der Grundschule in Algermissen gab es bei der Ortsschau 2011 Sonderführungen und Anschauungsunterricht von ganz besonderer Art. In Begleitung von zehn Lehrkräften, aufgeteilt in jeweils zehn Gruppen, durften sie nämlich in Nähe der amtierenden Preisrichter hautnah dabei sein. Das alles klappte perfekt, weil bereits im Vorfeld die Schülerinnen und Schüler hierauf bestens vorbereitet waren. „Spannung pur“, das merkte man den Pennälern samt Pädagogen auch an.
Auf gekonnte Lockrufe vom Preisrichter hin reagierten die Kröpfer-Tauben und brachten dann ihr gewaltiges Blaswerk in markanter Pose auf Höchstvolumen. Auch das zählte zu begeisternden Erlebnissen mit den Tieren. Die Auswahl der ausgestellten Rassen war vielseitig, etliche davon stammen aus Gegenden rund um den Erdball. Auch solche Informationen sind den insgesamt sechs Klassen mitgeteilt worden. Zum Beispiel die schwanzlosen Araucana-Hühner vom gleichnamigen Stamm der Indianer kommen aus Chile und Peru und legen grüne Eier. Die schokoladenbraune Eier legenden Marans-Wirtschaftshühner kommen aus Frankreich, die Yokohamas aus Japan.  
Zu den „Rennern“ der 120 Schulkinder zählten außerdem die Seidenhühner mit Bart aus Indien und selbstverständlich die Chabos – auch mit lockigen Federn - deren Züchter in Japan als anerkannte Nationalrasse vom Staat gefördert werden. Alle fünf mit seltenen Raritäten bestückten Volieren zogen die Schüler an. Auch die weltweit kleinsten Serama-Hühner - darunter eine Glucke mit Küken - präsentierten sich in ihrer rassetypischen Art: Brust raus, Kopf hoch und die Flügel senkrecht nach unten, die momentan aufkommende Moderasse in Deutschland. Im Umfeld der gigantischen asiatischen Brahma-Riesenhühner und den weltweit größten Linda-Gänsen aus Russland lieferte diese Traditions-Geflügelschau weitere edle Rasse-Kostbarkeiten. 600 Tiere waren zu sehen.
Und als dann noch Algermissens Bürgermeister Wolfgang Moegerle als Schirmherr aufkreuzte, staunten die jungen Gäste über die respektable Auslese von immerhin 68 vorgestellten Hühner- und Taubenrassen sowie den zahlreichen Enten- und Gänserassen in vielen Farbenschlägen.
Mit Dank und Anerkennung würdigte dann Gerhard Schütte im Beisein der Presse die Verdienste des RGZV-Vorsitzenden und Ausstellungsleiters Hans-Joachim Therburg, der bislang sämtliche Geflügelausstellungen, Zuchtstamm- und Kükenschauen sowie weitere Veranstaltungen seit 1973 in perfekter Regie durchführt hat. In den letzten 14 Jahren registrierten die Züchter des RGZV Algermissen 35 nationale und internationale Meistertitel. Auch das sei eine erstaunliche Erfolgsbilanz für das Dorf, wo die Rassegeflügelzüchter im Umfeld von 30 weiteren Vereinen momentan ganz oben anstehen.    
Text und Bilder: Gerhard Schütte

KV-Jugendzeltlager des KV-Nienburg

Das 18. Jugendzeltlager der Kreisnienburger Rassegeflügelzüchter fand auf dem Sportgelände in Großenvörde statt. 35 Jugendliche und Betreuer wurden von Kreisjugendleiter Uwe Wehrse und seinem Team zu der 3 tägigen Veranstaltung ( Freitag bis Sonntag) begrüßt.  Nachtwanderung, Fußball, ( natürlich auch das obligatorische Spiel Kids gegen Betreuer), Spiele, Planwagen-fahrt  u.s.w sorgten für Kurz weil. Nur das Wetter spielte mal wieder nicht mit, aber das sind wir seid Jahren gewöhnt. Die Jugendlichen aus den Vereinen GZV Loccum, KLZV Stolzenau, GZV Großenvörde sowie GZV Wietzen hatten trotzdem ihren Spaß. Nach dem abschließenden Hähnewettkrähen am Sonntag wurden die Zelte wieder abgebaut und die Kinder fuhren wieder Heim nach " Muttern".

Teilnehmer des 18. Zeltlagers
Teilnehmer des 18. Zeltlagers

Hildesheimer Kreisheimattag 2011:

Pferde, Hochlandrinder, Ziegen, Tauben und viel Rassegeflügel
Mit einem fulminanten Kreisheimattag beendete das Dorf Asel im Hildesheimer
Land den Reigen aller Veranstaltungen rund um die 800-Jahr-Feier.

 

Das abwechslungsreiche Kulturprogramm im Kerndorf zwischen dem Natur-Denkmal der1000-jährigen Eiche, Kirche und dem Bachlauf lockte viele Besucher an.

Auf fünf Hofanlagen und den Freiflächen rings um die Kirche, auf dem Gelände der letzten Paltrock-Windmühle in Niedersachsen und in der Turnhalle die
Sonderausstellung mit historischen Exponaten lieferten weit über hundert
Programmpunkte.

Ein Knüller von vielen: Die große Scheunen-Cafeteria mit
bunt beschrifteten Säcken aus aller Welt dekorativ gestaltet, davor die
Auswahl an Tauben-und Hühnerrassen vom RGZV Algermissen in mehreren Volieren und Großkäfigen vorgestellt, zählte schon zu den Besonderheiten. Die
kleinste Rasse der Serama-Hühner, dazu die größten der Brahmas, auch
Raritäten wie die Nackthalshühner und Höckerschwäne auf dem Bachlauf nebenan zogen die Besucher an.

Akustisch sind alle Ausstellungstiere über die
installierten Lautsprecher vorgestellt worden, dazu eine Menge an Reportagen
zum Thema Kleintierzucht. Preisrichter Hermfried Edzards hatte bereits im
Vorfeld der Eröffnungsfeier im Beisein aller Züchter deren Rassehühner
besprochen. Diese Tiere-Abteilung lieferte neben Zwergziegen weiter noch die
schottischen Hochlandrinder.  
Mehrere Blasorchester, darunter auch das Jagdhornbläser-Korps der
Jägerschaft Hildesheim-Marienburg, dazu Führungen in der Dorfkirche mit
Orgelkonzerten, Lesungen, Puppentheater für die Kleinen, über 30
Oldtimer-Trecker samt Schaupflügen, Kutschfahrten rundum durch das Dorf mit
den schwarzen Friesen-Pferden lockerten das Programm bei hohen Temperaturen auf.

Auch das einzigartige Schwarzerde-Profil der hochwertigen
Schwarzerde-Böden ist von Fachleuten des Landkreises Hildesheim und vom
Institut für Geographie der Universität Hildesheim den Besuchern vorgestellt
worden.    
Text und Bilder: Gerhard Schütte

KV Züchtertag

 

Der diesjährige Züchtertag des KV Südhannover wurde vomGZV Göttingen Grone ausgerichtet. Er fand am 11.September 2011auf dem Schulbauernhof in Hardegsen OT Hevensen statt.

 KV Vorsitzender Alfred Karl Walter begrüßte die über 40 erschienenMitglieder, sowie die Referentin von der Deutschen Tiernahrungs – AG Frau Schemmann.

Des weiterem begrüßte er die Träger der goldenen Feder und die KV Ehrenmitglieder.

 

Frau Schemmann hielt einen Vortrag zum Thema Gesunde Tierernährung, vom Elterntier bis zum Ausstellungstier.

 An Tieren wurden vorgestellt :

Australorps schwarz,

Zwerg Rheinländer schwarz, Zwerg Sussex wildfarbig,

Luxtauben geschuppt und blau mit Binnen, Genuine Homer,

Show Racer und Deutsche Modeneser rotfahl und rotfahl gehämmert.

 

Dies war ein sehr interessanter Tag für alle Zuchtfreunde, der hoffentlich

allen in guter Erinnerung bleiben wird.

 

Friedhelm Niehus

Obmann für Öffentlichkeitsarbeit

im KV Südhannover

Bericht über die Fahrt des Kreisverbandes Braunschweiger Rassegeflügelzüchter zum Wissenschaftlichen Geflügelhof in Sinsteden am 14.05.2011


Im letzten Jahr bot der Vorstand den Züchtern unseres Kreisverbandes an, eine Fahrt zum Wissenschaftlichen Geflügelhof des BDRG (WGH) auszurichten. Dies natürlich auch im Zusammenhang mit der Diskussion um die Kopfpauschale von einem Euro je Mitglied des BDRG, der für den Betrieb des WGH zu entrichten ist. Wegen der großen Entfernung von etwa 400 km konnten leider nicht genug Mitfahrer gewonnen werden, um den Einsatz eines Busses zu rechtfertigen. Letztlich nahmen 13 Personen an der Fahrt teil, die auf drei Pkw`s aufgeteilt wurden.

Treffpunkt für die Fahrt war der Parkplatz an der Autobahnabfahrt Braunschweig-Watenbüttel. Hier trafen sich die Mitglieder der Geflügelzuchtvereine Emmerstedt, Fallersleben und Neu Büddenstedt um 08:00 Uhr. Nach einer Fahrzeit von vier Stunden, incl. der halbstündigen Teilnahme an einen Stau auf der A1 in der Nähe von Köln, trafen die drei Autos am Wissenschaftlichen Geflügelhof (WGH) ein.

Die Begrüßung der Teilnehmer erfolgte durch die Institutsleiterin Frau Dr. Tiemann, die es sich nicht nehmen ließ, die Führung mit Frau Fellmin, welche aktuell zum Thema „Die Haustaube Columba livia f.d. als ein Modell für altersabhängige Verhaltensweisen“ am WGH promoviert, persönlich vorzunehmen. Frau Dr. Tiemann trug dabei zu den geflügelbezogenen und Frau Fellmin zu den taubenbezogenen Projekten vor. Hierfür möchten wir uns herzlich bedanken, besonders unter dem Aspekt, dass Frau Dr. Tiemann gerade von einer Veranstaltung in Kanada eingetroffen war und sie somit seit mehr als einen Tag auf den Beinen war. Darüber hinaus standen der Gruppe Frau Svenja Wahlen, Frau Silke Junkers und Frau Eva Schönhense zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Die drei letztgenannten erstellen im Augenblick am WGH wissenschaftliche Arbeiten und sind als wissenschaftliche Hilfskräfte angestellt.

Der erste Eindruck vom WGH war überaus positiv. Die Stallungen und Ausläufe machten einen sehr gepflegten Eindruck. Den Tieren stehen große Flächen zur Verfügung, somit ergeben sich auch keine Verhaltensstörungen, wie Federpicken oder ähnliches. Die sattgrünen Buchenhecken, die das Areal umschließen und ebenfalls die Volieren und Ausläufe einfassen, lenken das Auge weg von den notwendigen Einfriedungen. Sämtliche Hühnerausläufe waren mit leichten Netzen überspannt, um Übergriffe von Greifvögeln auf den Tierbestand zu verhindern. Ebenfalls sehenswert der fränkische Taubenkobel in welchen ein Schwarm Startauben zu Hause ist und dem Besucher seine Flugkünste im Freiflug vorführt. Nach Aussage von Frau Fellmin hält sich der Schwarm trotz gelegentlicher Greifvogelattacken stabil. Auch dies war ein schöner Anblick, da die Rassetauben wohl inzwischen mehrheitlich in sicheren Volieren ihren Tagesablauf verbringen.

Frau Dr. Tiemann begann die Führung mit einem Überblick über die drei Themenschwerpunkte des WGH:

  • ·         Wissenschaftliche Forschung
  • ·         Öffentlichkeitsarbeit
    • ·         Erhalt genetischer Vielfalt

Die wissenschaftliche Forschung ist dabei wohl als der Themenschwerpunkt des WGH zu nennen. Den meisten Züchtern sind sicherlich die folgenden Forschungsprojekte bekannt, da sie schon mehrfach in der Fachpresse vorgestellt worden sind:

  • ·         Verhalten und assoziierte kognitive Leistungen bei Holländer Weißhauben
  • ·         Sensomotorische Steuerung des Pickverhaltens bei verschiedenen Taubenrassen
    • ·         Verhalten und Morphologie von Gehirn und Schädeldach haubentragender Enten

Besonders in Erinnerung sind die Arbeiten zum Pickverhalten der Tauben und dem Verhalten der haubentragenden Enten, da diese aktuell in der Züchterschaft diskutiert werden bzw. ihren Beitrag zum Erfolg im Rechtstreit um ein Zuchtverbot von Haubenenten leisteten. Bei diesen Projekten stand das Wohl der Tiere im Vordergrund. Gerade durch diese Arbeiten konnten Rassen in ihrem Fortbestand erhalten werden. Hierzu sei die Entwicklung des Umdrehtestes bei Enten genannt. Bei diesem Umdrehtest werden die Enten auf den Rücken gelegt und es wird beobachtet in welcher Zeit sie wieder auf den Beinen stehen. Für die Zucht werden dann nur Tiere verwendet, die ohne Probleme aufstehen können. Auch die Untersuchungen zum Pickverhalten von Taubenrassen führten bei den Carriern zu Korrekturen der Zuchtziele beim Warzenaufbau, um den Tauben eine verbesserte Futteraufnahme zu ermöglichen. Da in diesem Beitrag natürlich nicht auf alle Forschungsprojekte eingegangen werden kann, empfehlen ich den interessierten Züchtern die Homepage des WGH, die unter der folgenden Adresse zu erreichen ist: www.Wissenschaftlicher-Gefluegelhof.de.

Weitere Themenschwerpunkte sind die Öffentlichkeitsarbeit und der Erhalt der genetischen Vielfalt. Die Anlage des WGH wird jährlich von 10.000 bis 15.000 Besuchern besucht. Es finden bis zu drei Führungen am Tag statt. Ebenfalls konnten schon viele Bruteier und Tiere gerade an Nichtzüchter abgegeben werden.

Im Anschluss an die Führung durch das Freigelände konnten noch die Räumlichkeiten des Institutes besucht werden. Hier konnte ebenfalls noch ausführlich mit den Mitarbeiterinnen des WGH über allerlei Themengebiete diskutiert werden.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto fuhren die Teilnehmer zur Gaststätte „Klosterhof Knechtsteden“, wo für das leibliche Wohl aller gesorgt wurde. Während des Genusses des Essens und der Getränke erfolgte eine intensive Diskussion über das Erlebte. Die anschließende Rückfahrt verlief reibungslos, so dass die Teilnehmer gegen 20:00 Uhr zu Hause ankamen.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass der Wissenschaftliche Geflügelhof das Image der Rassegeflügelzucht in der Öffentlichkeit, der Verwaltung und Politik enorm aufwertet. Aus meiner Sicht und sicherlich auch aus der Sicht der anderen Teilnehmer kann der BDRG nicht ohne Gesichtsverlust auf diese Institution verzichten. Egal wie das Finanzierungmodell der nächsten Jahre aussieht, der WGH ist sicherlich den einen Euro pro Mitglied wert. In diesem Zusammenhang stellt sich ohnehin die Frage, ob diese Diskussion um einen Jahresbeitrag von einem Euro nicht eine Schande für den BDRG und deren Züchter ist. Die schlechteste Lösung ist sicherlich eine maßgebende Förderung des WGH durch die Wirtschaftsgeflügelzucht, da dann wohl andere Themenschwerpunkte gesetzt werden müssten und somit die Forschung am Rassegeflügel wieder einmal auf der Strecke bleibt.

Volker Pinkernelle

Das Duderstädter Rathaus
Das Duderstädter Rathaus

Rassegeflügel entdeckt:

 

Beim Gartenmarkt, Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

 

Die Untereichsfeld-Metropole Duderstadt zählt mit ihren rund 600 denkmalgeschützten Fachwerkhäusern zu den Juwelen in Niedersachsen. Auch die kulturellen Aktivitäten dieser Stadt strahlen ein besonderes Flair aus. Kenner schätzen das. Bei den letzten zweitätigen Gartenmärkten, jeweils Anfang Mai, auch bei den Apfel- und Birnenmärkten, Anfang Oktober, präsentiere sich der GZV Duderstadt vor dem Rathaus mit einem Info-Stand sowie einer Auswahl an Rassetieren den vielen Besuchern. „Das ist der schönste Platz in Duderstadt“, schwärmte eine betagte Eichsfelderin. Die lag damit richtig, denn das restaurierte Rathaus mit seiner herrlichen Fachwerkfassade und den Türmen gehört zu den schönsten und auch ältesten in Deutschland. Die Eichsfelder Rassegeflügelzüchter aus dem Niedersächsischen und dem Thüringer Gebiet sorgten mit ihrer Präsentation rund um die Rassegeflügelzucht einmal mehr für eine prima Atmosphäre. Dafür gratulieren wir dem GZV Duderstadt, dem Vorsitzenden Alfred Karl Walter, seinem Nachfolger Fabian Knöchelmann sowie allen Züchtern, die im Laufe der letzten Jahre hier aktive mitgewirkt haben.

 

Der diesjährige Gartenmarkt 2011 unter dem Motto „Alles für Haus und Gärten“ findet am 7. und 8. Mai (verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr) entlang der gesamten Marktstraße zwischen den Kirchen Sankt Cyriakus und Sankt Servatius statt. Der Apfel- und Birnenmarkt wird wieder am 1. und 2. Oktober (verkaufsoffener Sonntag) durchgeführt.

 

Text und Bilder: Gerhard Schütte

 

Kreisverband Südhannover

 

Bei der diesjährigen Zuchtwarteschulung des KV Südhannover ging der Kreisverband neue Wege. Er lud seine Mitglieder auf den internationalen Schulbauernhof in Hardegsen OT Hevensen ein.

 

Der Organisator und Zuchtfreund Siegfried Machemehl sowie alle anderen 41 Teilnehmer wurden von dem Leiter dieser Einrichtung, Herrn Axel Unger, aufs herzlichste begrüßt. Er gab eine kurze Darstellung von der Idee „Schulbauernhof“ und versprach uns ein paar interessante Stunden auf dem Hof.

 

Alfred Karl Walter begann mit einem Fachvortrag „Rote Liste – was heißt das?

 

Die Zuchtwarte Günther Dohrmann und Dieter Jagemann gingen auf seltene Rassen der roten Liste als besondere Spezis der Kulturvertreter ein und besprachen im Anschluss noch folgende Tiere:

 

1,2 Vorwerk                               Erich Assmann       KLZV Dassel


1,2 Augsburger              Siegfried Machemehl    GZV Göttingen-Grone


1,1 Thüringer Zwerg-Barthühner           ZG Walter      GZV Duderstadt


1,1 Römer                                    Reinhard Stolze    RGZV Worbis


1,1 Thüringer Farbtauben             Erich Oberkersch     RGZV Ferna


1,1 Altdeutsche Mövchen             Gerhard Kreiense     KLZV Dassel


1,1 Hannoversche Tümmler          Dieter Niedergesäß  KLZV Dassel

 

Damit auf dem Schulbauernhof in Zukunft auch Rassehühner vertreten sind, stiftete Zuchtfreund Erich Assmann aus Dassel 1,4 Vorwerkhühner Diese werden im kommenden Frühjahr der Einrichtung übergeben.

 

Dieser interessante Tag endete mit der Übergabe der Urkunden an unsere Bundessieger Gerhard Kreiense und Erich Assmann durch den Kreisverbandsvorsitzenden Alfred Karl Walter.

 

FriedhelmNiehus

Obmann für Öffentlichkeitsarbeit

im KV Südhannover

Ferienpass-Aktion des RGZV Algermissen meldet „Volltreffer“  

Eine gelungene Ferienpass-Auftaktveranstaltung mit einer Riesenauswahl an kostbaren Seltenheiten von Rassehühnern und Tauben, dazu Kaninchen und Meerschweinchen auf der Streichelwiese. Über diese abwechslungsreiche Palette von Angebote rund um die Kleintierwelt freuten sich nicht nur die Kinder und die Jugendlichen, auch viele der erwachsenen Besucher. Das sei ein „Volltreffer“ gewesen, hieß es von allen Seiten.

„Das tierfreundliche Dorfleben geht heute immer mehr verloren“, meinte der Vorsitzende der Algermissener Rassegeflügelzüchter, Hans-Joachim Therburg bei der Eröffnung. Das sei auch der Grund gewesen, den Kindern die Vielfalt und Schönheit der Rassehühner und Tauben zum Auftakt der Sommerferien hautnah zu zeigen. Was dann im früheren „Paradies-Garten“ der Familie Knieke an der Königstraße den Ferienkindern und den Gästen geboten wurde, war eine Präsentation vom Feinsten. Der Kreisverband-Jugendwart Klaus Stahl hatte zusätzlich ein Rahmenprogramm für die Kleinen mit kindergerechten Spielen durchgeführt.

 Neben dem kapitalen, elf Pfund schweren Riesen-Brahma-Hahn, tauchten auch die kleinsten aller Hühner, die possierlichen, knapp 200 Gramm leichten „Seramas“ aus Indonesien auf. Die Kinder drängten sich immer dann, wenn beispielsweise die Phönix-Langschwanzhühner und die der Haubenhühner mit ihrem Vollbart und dem Hörnerkamm vorgestellt wurden. Alle diese Tierwelt-Besonderheiten sind über die saubere Beschallung im gesamten Gelände gut hörbar gewesen. 

Auch die Streichelwiese unter dem alten Boskop-Apfelbaum meldete Andrang und entpuppte sich zum absoluten Renner für die Kinder. Über die Bruteierschau mit den grünen Eiern der Araucana-Hühner vom gleichnamigen Indianerstamm in Chile sowie die schokoladenfarbenen Marans-Eier aus Frankreich staunten die Besucher. Rundum war es schon ein riesiger Auftakt zum Beginn der Ferienpass-Aktion. Anerkennung gab es dafür auf breiter Front.   

     Text und Fotos: Gerhard Schütte

 

 

 

 

 

 

 

LV Hannover-Öffentlichkeitsarbeit:                                         

47 Teilnehmer bei den Seminaren in Grasberg und Hildesheim


Der LV Hannoverscher Rassegeflügelzüchter hatte das letzte Jahr ganz im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit gestellt. Den Obmännern und Referenten für Öffentlichkeitsarbeit aus den Kreisverbänden und aus den Vereinen konnten zwischen zwei Fortbildungs-Seminaren auswählen. Interessenten aus der nördlichen Region stand das Hotel Grasberger Hof bei Bremen zur Verfügung. 20 Teilnehmer waren dabei. Für die aus dem südlichen Teil Niedersachsens fand die Veranstaltung im Dr. Lax-Haus in Hildesheim statt. Hier machten 27 Presse-Referenten mit. Beide Seminare leitete unser LV-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Gerhard Schütte.

Mit aktuellen Schwerpunktthemen sind dabei die Veränderungen und Entwicklungen in den Kleintierzuchtverbänden, Jugendarbeit und Mitgliederwerbung, Image der Rassegeflügelzüchter, Natur- und Artenschutz, Tierschutz und die der Zukunft mit dem Inhalt „Quo vadis - wohin gehst du?“ ausführlich behandelt worden. Einen besonderen Stellenwert nahm in beiden Seminaren die Kontaktpflege zur Tagespresse ein. Eine interessante Auswahl über veröffentlichte Pressetexte einschließlich der beigefügten Bilder verschiedener Variationen über durchgeführte Vereinsausstellungen und  Veranstaltungen rund um die Kleintierzucht sind ausgiebig behandelt worden. Jeder der Teilnehmer hatte die behandelten Themen in gedruckter Ausfertigung und mit den dazugehörigen Texten und Bildern überreicht bekommen.

  Text und Bilder: Gerhard Schütte


  

Gewerbeausstellung 2010 in Schwiegershausen

Am 28. August 2010 fand in Osterode / Schwiegershausen die erste Gewerbeausstellung statt.

Dort hatten die Vereine die Möglichkeit sich vor zu stellen. Der GZV Osterode nutzte diese

Gelegenheit und stellte eine Voliere auf, die mit 1,2 Cabos besetzt wurde. Des weiterem

wurde ein kleines Eierrad aufgebaut und auf einem Tisch wurde Werbematerial über die

Rassegeflügelzucht ausgelegt. Der Stand war mit 2 Mitgliedern besetzt, die Rede und Antwort

standen, wenn Fragen auftraten. Bei dieser Gewerbeausstellung wurden ca. 6.000 Besucher

gezählt.

 

Friedhelm Niehus

die Termine 2017 für die LV-Jugend sind online.....

Die Meldepapiere für die LV-Jugendschau 2017 sind online....

Neue Dateien des Zuchtbuches stehen zum Download bereit

 

Neue Eintrittserklärung für das Zuchtbuch steht zum Download bereit

 

Kurzprofil vom LV:

 

Der Landesverband

Hannover besteht aus den

Regierungsbezirken

Lüneburg, Hannover und

Braunschweig und wurde

am 9. November 1879 als

Zentralverein für Rassegeflügelzucht

in der Provinz Hannover gegründet.

 

Wir betreuen heute in

13 Kreisverbänden rund

8.900 Mitglieder,

darunter 600 Jugendliche,

die in 170 Rassegeflügel-, Rassetauben-

und Kleintierzuchtvereinen

organisiert sind.

Der nördlichste Verein ist

Cuxhaven und der

südlichste Hann.Münden.

 

Letzte Aktualisierung

am 10. Oktober 2017