Fragebogen zu den Auswirkungen der Stallpflicht.

 

Wie bereits im März angekündigt hat der Wissenschaftliche Geflügelhof zusammen mit der Fachhochschule Südwestfalen in Soest einen Fragebogen zu den Auswirkungen der Stallpflicht auf die Rassegeflügelzucht erarbeitet.

 

Die Aufstallung des Rassegeflügels stellt ein gravierendes Problem dar, da zwangsläufig das Normalverhalten der Tiere einschränkt und der Züchter vor teils unlösbare Aufgaben gestellt wird. Anders als das Wirtschaftsgeflügel, das in der Züchtungsgeschichte darauf selektiert wurde, in einem extrem begrenzten Platzangebot größt mögliche Leistung zu zeigen, ist das Rassegeflügel auf eine extensive Freilandhaltung angewiesen.

 

Wir möchten mit einer Befragung der Züchter herausfinden, welche Folgen die Stallpflicht für die Züchter und dadurch auch für die Tiere hat. Gleichzeitig werden zusätzliche Informationen zur örtlichen Handhabung der jeweiligen Amtsveterinäre, Kommunen und Länder mit der Vogelgrippe-Problematik abgefragt.

 

Sowohl die Erstellung als auch die Auswertung finden in Kooperation zwischen dem Wissenschaftlichen Geflügelhof, der den inhaltlich fachlichen Teil betreut, und dem Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen, mit einer ausgesprochenen Experitse auf dem Gebiet der Marktforschung, insbesondere im landwirtschaftlichen Bezug, statt. Dabei besteht ein kontinuierlicher Austausch mit dem Tierschutzbeirat des BDRG.

  

Das Einsendedatum ist festgesetzt auf den 30. Juni 2017 und soll unbedingt eingehalten werden.

 

In diesem Zusammenhang bitten wir Sie, auch noch einmal auf die Wichtigkeit der Zuchttierbestandserfassung hinzuweisen, damit auch hier möglichst viele Daten vorliegen.

 

Dr. Inga Tiemann & Dr. Mareike Fellmin  

Wissenschaftlicher Geflügelhof des BDRG

 

 

Den Fragebogen finden Sie hier zum Download:

Fragebogen_Stallpflicht_vom_BDRG.pdf
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Bericht über die 180. Bundesversammlung.

 

In Altötting - im Herzen Bayerns - fand die jüngste Bundesversammlung statt.

 

Für die super gute Atmosphäre und das wunderbar organisierte Rahmenprogramm sei an dieser Stelle zunächst den Gastgebern um den Landesvorsitzenden Georg Hermann gedankt. Bereits am Freitag begann der Tagungsmarathon und es trafen sich die Ausschussmitglieder des BZA und die Jugendleiter zu ihren Jahrestagungen. Auch das Präsidium tagte und besprach die wichtigsten Dinge und bereitete die Gesamtvorstandssitzung und Bundesversammlung vor. Neben den Anträgen zu Satzungsänderungen, die notwendig waren (Sitz des BDRG, Möglichkeit von Dringlichkeitsanträgen, Stimmverteilungen und Berechnung des Mitgliederbeitrages)

 

war es vor allem die Diskussion um die Zukunft des WGH die breiten Raum einnahm.   Das Präsidium war sich in Absprache mit der gebildeten Arbeitsgruppe einig, dass der Wissenschaftliche Geflügelhof erhalten werden muss. Es wurden die anstehenden Kostenverteilungen bzw. Aufgaben in Zusammenarbeit mit der Stiftung beraten und bei der Gesamtvorstandssitzung diskutiert und das weitere Vorgehen abgestimmt. Beschlossen wurde einen Hilfsfond seitens des BDRG für die Unterstützung von Bundesschauen einzurichten und dass die Aufwandsentschädigung für unsere Preisrichter entsprechend des Beschlusses des VDRP erhöht wird. Der bisherige 2. Schatzmeister im Präsidium wird ebenfalls ein Beisitzer, um die Aufgabenverteilung innerhalb des Präsidiums flexibler zu gestalten.  

 

Am Sonntag wurde die Bundesversammlung mit einem würdevollen Fahneneinmarsch eingeleitet und die Ehrengäste zeigten sich offen gegenüber der Rassegeflügelzucht und versprachen bei Gesprächen bzw. anderen Aktivitäten zur Unterstützung zur Verfügung zu stehen. Bei den satzungsgemäßen Wahlen wurde Zuchtfreund Gerhard Ziegler (LV Rheinland) zum 1. Vizepräsidenten und Zuchtfreund Peter Jahn (LV Hannover) zum Beisitzer gewählt. Den scheidenden Präsidiumsmitgliedern wurde für Ihre Mitarbeit gedankt.  

 

Abschließend warben die in diesem Jahr hoffentlich weder stattfindenden Großschauen um die Gunst und stellte die bisherigen Planungen dar.  

 

Freuen wir uns gemeinsam auf die 181. Bundesversammlung des BDRG im nächsten Jahr, wo wir beim Landesverband Berlin-Brandenburg zu Gast sein werden.

 

Den Bericht finden Sie auch auf unserer Homepage.

 

Steffen Kraus

Beisitzer im BDRG, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Diskussion mit Bundespolitikern zum Umgang mit der Vogelgrippe.

Noch immer keine wissenschaftlich belastbaren Daten.

 

 

Wer als Vertreter der Rassegeflügelzüchter mit großen Erwartungen am 26. April nach Berlin gefahren ist, wird enttäuscht. Beim Treffen mit Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD im Jakob-Kaiser-Haus  wird deutlich, dass viele Politiker allein die Aussage und Empfehlungen des FLI als Bundesinstitut, das dem BMEL angegliedert ist, uneingeschränkt übernehmen und die Interessen der Geflügelwirtschaft schwerer wiegen als die der Rassegeflügelzüchter. Besonders problematisch für die Rassegeflügelzucht sind die Aussagen des FLI und dessen Leiters, Prof. Dr. Dr. Mettenleiter, dass alleine die Wildvögel Schuld an den Ausbrüchen sind. Waren es nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im November 2016 die Wildvögel, die verantwortlich für die Einschleppung gemacht worden waren, folgte im Januar die Windtheorie, nun sieht die Bewertung des FLI wieder die Vögel als Überträger.

 

Der Reihe nach: Auf Initiative von Lars Steenken, Vorsitzender im Landesverband Weser-Ems, hatte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann nach Berlin eingeladen. Sie betont, dass man bei der Vogelgrippe-Problematik bestrebt sei, Fortschritte zu erzielen, denn „es geht auch um die vielen kleinen Hühnerhalter und die Erhaltung der Rassegeflügelzucht“. Sie habe die Sorge verstanden, denn „noch einmal solch ein Ereignis wie 2016 wäre für die Rassegeflügelzucht kritisch“, sagt sie in ihrer Einführung. Lars Steenken verweist auf die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Landkreise bei der Bewertung des Risikos und die fehlende Koordination zwischen Bund, Ländern und Kreisveterinären. Hier werde so und bei gleichen Bedingungen wenige Kilometer weiter anders entschieden, wenn es um Aufstallung oder Ausnahmegenehmigungen gehe. Die betroffenen Geflügelzüchter und –halter wüssten nicht, wer eigentlich zuständig sei. Landesregierungen entscheiden über eine generelle Aufstallung, Kreisveterinäre berufen sich auf Empfehlungen des FLI oder auf das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Lars Steenken kritisiert, dass es an einer Koordination fehle.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie auf unserer Homepage.

Peter Jahn

 

Gespräch im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Anlass für das Gespräch der Vertreter des BDRG waren die Probleme, die durch die Auflagen zur Bekämpfung der Vogelgrippe entstanden waren.

 

Am 21.3.2017 führten Präsident Christoph Günzel und der Tier- und Artenschutzbeauftragte Dr. Michael Götz in Berlin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  ein Gespräch mit dem Staatssekretär Peter Bleser, MdB, und Herrn Prof. Dr. Bätza, dem Leiter des Referates Tiergesundheit.

Anlass für das Gespräch der Vertreter des BDRG waren die Probleme, die durch die Auflagen zur Bekämpfung der Vogelgrippe entstanden waren. Dabei wurde vor allem auf die existenzbedrohenden Probleme unserer Züchter durch die Aufstallungen und Ausstellungsverbote hingewiesen. Unsere Forderungen z.B.  nach einer zeitlich befristeten Beschränkung von Aufstallungen auf absolute Risikogebiete, eine Abdeckung mit Netzen als Alternative zu einem Dach oder Planen und die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen vor allem für Groß, Wasser- und Ziergeflügel wurden intensiv diskutiert.  Erneuert wurde unsere Forderung Hobbyhaltung und Wirtschaftsgeflügel in der Geflügelpestverordnung und bei der Bekämpfung der Seuche zu trennen.

Man war sich mit dem Staatssekretär und Herrn Prof. Bätza einig, dass es richtig war, dass keine bundesweite Stallpflicht verhängt wurde; soweit Ausnahmen von der Stallpflicht beim Rassegeflügel erteilt werden, steht die Sentineltierhaltung gleichwertig neben einer Tupferprobenentnahme.

Der aktuelle Durchführungsbeschluß (EU) 2017/263, zieht, so das BMEL, keine weiteren Rechtsänderungen nach sich und wird insoweit keine Nachteile für die Rassegeflügelzucht haben, da die Inhalte des Durchführungsbeschlusses bereits in der deutschen Geflügelpestverordnung verankert sind.

In Bezug auf Keulungen bei hoch- oder niederpathogenen Ausbrüchen stehen Zier- und Rassegeflügelzuchten , soweit es sich um Haltungen, in denen Vögel zur Arterhaltung, zur Erhaltung seltener Rassen oder zu anderen als zu Erwerbszwecken gehalten werden, den Zoologischen Gärten gleich. Dies bedeutet aber auch, dass die Züchter und Zuchtanlagen ihrer Pflicht nachkommen müssen und im Vorfeld (d.h. sofort) mit den zuständigen Veterinärämtern Kontakt aufnehmen, damit diese Zuchten als schützenswert in den Krisenplan eingearbeitet werden können.

Ein Durchbruch wurde bei den Taubenausstellungen erreicht. Die Empfehlung des FLI, dass Vogelausstellungen untersagt werden sollen, gilt in Zukunft nur mehr für Geflügelausstellungen; insoweit sind Taubenausstellungen nicht (mehr) betroffen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
   
Dr. Michael Götz
Beauftragter für Tier- und Artenschutz  im BDRG

 

Siegerring-Wettbewerb 2017.

Die ausgefallenen Wettbewerbe aus dem letzten Jahr werden anlässlich der 66. Deutschen Rassetaubenschau in Leipzig nachgeholt.

 

Die Siegerringe werden 2017 bei folgenden Wettbewerben vergeben:

Anlässlich der 136. Deutschen Junggeflügelschau in Hannover

(21.+22. Oktober 2017)

    Wettbewerb I auf 

    Mod. Engl. Zwergkämpfer, Moderne Englische Zwergkämpfer,

    Altenglische Zwergkämpfer, Indische Zwergkämpfer, Zwerg-Malaien, 

    Zwerg-Asil, Lütticher/ u. Brügger Zwergkämpfer


    Wettbewerb II auf Perlhühner
    
Anlässlich der 99. Nationalen Bundessiegerschau in Erfurt

(15.- 17. Dezember 2017)

    Wettbewerb I auf Indianer
    Wettbewerb II auf Dänische Tümmler und Stieglitze

Anlässlich der 66. Deutschen Rassetaubenschau in Leipzig (01.- 03. Dezember 2017) werden die im letzten Jahr ausgefallenen Wettbewerbe nachgeholt.

    Wettbewerb I auf Bremer Tümmler
    Wettbewerb II auf Deutsche Schautippler
    
Bedingung bei allen Wettbewerben: Beste Gesamtleistung eines Ausstellers mit 5 Jungtieren einer Rasse, eines Farbenschlages und gleichen Merkmalen, eigener Zucht, beiderlei Geschlechts.

Zu den Wettbewerben können von Züchtern bis zu 20 Tiere je Rasse und Farbenschlag als Einzeltiere gemeldet werden. Die gemeldeten Tiere müssen den Bundesring tragen. Volieren, Stämme, nicht genehmigte Zuchtgemeinschaften, sowie Jungzüchter können am Wettbewerb nicht teilnehmen. Die Errechnung der Erringer der Siegerringe erfolgt nach der beim Tage der Ausstellung gültigen AAB. Jeder Teilnehmer am Wettbewerb um den Goldenen Siegerring kann nur einen Leistungspreis erringen. Ausstellern im Wettbewerb ist es nicht gestattet sich vor der offiziellen Eröffnung der Schau im Bereich des Wettbewerbs aufzuhalten. Bei Zuwiderhandlung wird der Aussteller disqualifiziert.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Egon Dopmann
1. Vizepräsident
Beauftragter für Ausstellungswesen
und Bundesschauen

Zusammenarbeit zwischen BDRG und dem Aktionsbündnis VogelFrei

 

Der BDRG verfolgt gemeinsam mit dem Aktionsbündnis VogelFrei (Förderverein) Ziele im Bereich des Tierschutzes und die Änderung der Geflügelpestverordnung.

 

Sowohl der BDRG als auch das unabhängige "Aktionsbündnis VogelFrei (AVF)", das vom "Förderverein Aktionsbündnis VogelFrei" unterstützt wird, haben sich zu einer Kooperation im Bereich des Tierschutzes und vor allem zu einem gemeinsamen Einsatz für die Änderung der Geflügelpestverordnung entschieden. Gemeinsam möchten wir effizienter für artgerechte Haltungsformen des Hausgeflügels eintreten. Die fachlich nicht haltbaren langen Aufstallungszeiten und sinnloses Töten gesunder Tiere, nur weil ein überarbeitungsbedürftiges Gesetz es zulässt, sind nur zwei wichtige Ziele. Es steht fachlich außer Frage, dass Tierseuchengeschehen ernst genommen werden müssen und dass es zur Bekämpfung von Tierseuchen sinnvolle Bestimmungen geben muss, aber die Betonung liegt auf „sinnvoll“!

 

Der Förderverein des AVF dient dem Zweck, Spenden für Aktionen im Sinne und im Namen des AVF zu sammeln und diese dann z.B. für Rechtsmittel und Aufklärungsarbeit einsetzen zu können. Desweiteren sollen durch die Zusammenarbeit alle an einer Änderung der aktuellen Zustände interessierten Geflügelhalter und weitere Interessenten bessere und fachlich fundierte Informationen zu den verschiedensten Gebieten rund um den Tierschutz beim Geflügel erhalten.

 

Durch ständig aktualisierte Informationen, z.B. momentan zur Vogelgrippe, werden Züchter und Halter zeitnah fachlich informiert und beraten. Die strukturellen Vernetzungen des BDRG sowie seine Erfahrung in der Vereinsführung und die fachlich versierten engagierten Aktiven im AVF wollen künftig in einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe bei gegenseitiger Hilfe deutlich mehr für artgerechte Geflügelhaltung bewirken.

 

Julia Buschmeyer

1. Vorsitzende des Fördervereins des AVF

 

Christoph Günzel

Präsident des BDRG

Vorab-Information zum Projekt „Fragebogen zu den Auswirkungen der Stallpflicht".

 

Der Wissenschaftliche Geflügelhof erarbeitet zusammen mit der Fachhochschule Südwestfalen in Soest einen Fragebogen zu den Auswirkungen der Stallpflicht.

 

Die Aufstallung des Rassegeflügels stellt ein gravierendes Problem dar, da zwangsläufig das Normalverhalten der Tiere einschränkt und der Züchter vor teils unlösbare Aufgaben gestellt wird. Anders als das Wirtschaftsgeflügel, das in der Züchtungsgeschichte darauf selektiert wurde, in einem extrem begrenzten Platzangebot größt mögliche Leistung zu zeigen, ist das Rassegeflügel auf eine extensive Freilandhaltung angewiesen.

 

Wir möchten mit einer Befragung der Züchter herausfinden, welche Folgen die Stallpflicht für die Züchter und dadurch auch für die Tiere hat. Gleichzeitig werden zusätzliche Informationen zur örtlichen Handhabung der jeweiligen Amtsveterinäre, Kommunen und Länder mit der Vogelgrippe-Problematik abgefragt.

 

Sowohl die Erstellung als auch die Auswertung finden in Kooperation zwischen dem Wissenschaftlichen Geflügelhof, der den inhaltlich fachlichen Teil betreut, und dem Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen, mit einer ausgesprochenen Experitse auf dem Gebiet der Marktforschung, insbesondere im landwirtschaftlichen Bezug, statt. Dabei besteht ein kontinuierlicher Austausch mit dem Tierschutzbeirat des BDRG.

 

Der Fragebogen wird im ersten Quartal 2017 auf der Internetseite des Wissenschaftlichen Geflügelhof online gestellt und über die Landesverbände an die Kreisverbände und Ortsvereine verschickt; der Aufruf zur Aktion folgt in Kürze.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

 

Dr. Inga Tiemann & Dr. Mareike Fellmin

Wissenschaftlicher Geflügelhof des BDRG

Wissenschaftlicher Geflügelhof Forschungs-standort und Lobbyist für Rassegeflügelzüchter.

Arbeitsgruppe erörtert Vertragsgestaltung zur Fortführung des WGH in Trägerschaft der Stiftung.

 

Am 03. Februar diskutierte die von der außerordentlichen Gesamtvorstandssitzung des BDRG in Erfurt am 26. 11.2016 eingesetzte Arbeitsgruppe in Duderstadt/Fuhrbach Möglichkeiten der künftigen Finanzierung des WGH. Diese wird erschwert, weil  durch die demografische Entwicklung geringere Beiträge und Ringabsätze zu erwarten sind und noch nicht abzusehen ist, welche Folgen  die Geflügelpest diesbezüglich hat. Alle AG- Mitglieder sind überzeugt, dass es gelingen muss, die erfolgreiche Arbeit des WGH in der Forschung, der Öffentlichkeitsarbeit und zum Erhalt der Biologischen Vielfalt fortzusetzen.

Stiftungszweck der  im Jahr 2010 vom BDRG und dem Rhein-Kreis- Neuss gegründeten Stiftung zur Förderung von Wissenschaft , Forschung und Bildung für den Bereich der Rassegeflügelzucht sind u.a. der Betrieb und die Unterhaltung des WGH. Die AG hält die dazu vorgesehene Übernahme der Trägerschaft des WGH durch die Stiftung für sinnvoll, auch wenn in absehbarer Zeit die Finanzierung aus dem Stiftungsvermögen nicht zu realisieren sein wird.

Angesichts der unsicheren Beitragsentwicklung ist es erforderlich, den der Gesamtvorstandssitzung in Erfurt vorgelegten Vertragsentwurf u.a. hinsichtlich Budget und Laufzeit zu überarbeiten und um einen Flexibilisierungspassus zu ergänzen. Die Prämissen dafür wurden in Duderstadt abgestimmt und die Federführung  beauftragt. Anfang März wird die AG  in einer weiteren Sitzung  ihren Entwurf abschließend beraten und einen Beschlussvorschlag für die Gesamtvorstandssitzung anlässlich der 180. Bundesversammlung erarbeiten.

Der Arbeitsgruppe gehören an:  BDRG Präsident Christoph Günzel (Vorsitz), Prof. Siegfried Becker,  Dr. Günter Breitbarth, Dr. Michael Götz, Bernd Rathert, Horst Schevel, Alfred-Karl Walter und Wilfried Windhorst

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Dr. Günter Breitbarth

Mitglied in der Arbeitsgruppe WGH

Die Zuchttierbestandserfassung 2017 startet.

Auch im Jahr 2017 wird die Folgeerfassung des Zuchttierbestands aller Groß- und Wassergeflügel, Hühner und Zwerghühner, Tauben und Ziergeflügel im BDRG durchgeführt.  

Die Erfassung ist für den Zeitraum Februar bis Ende Juni geplant und wird über die gleiche onlinefähige Anwendung wie im letzten Jahr erfolgen.

Zur Erleichterung der Arbeit wurde die Anwendung gegenüber dem letzten Jahr überarbeitet. Die wichtigsten Änderungen sind:

  • Die Anwendung ist nun unter www.bdrg-intern.de erreichbar.
  • Die Erfassung 2017 wurde mit den Daten aus dem Jahr 2017 vorbelegt, so dass nur Änderungen gegenüber dem letzten Jahr eingegeben werden müssen.
  • Zur Erfassung in den Vereinen wurde ein Korrekturbogen entwickelt in dem der Bestand aus dem letzten Jahr gelistet ist und der aktuelle Bestand einfach daneben geschrieben werden kann.
  • Neben dem Hinzufügen und Löschen von Datensätzen ist jetzt auch das Ändern von Daten möglich.


Die benannten Ansprechpartner werden in den nächsten Tagen mit einem gesonderten Newsletter über die Zuchttierbestandserfassung 2017 informiert.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Hansjörg Opala

Beisitzer im BDRG
Beauftragter für die
Zuchttierbestandserfassung

Newsletter 2017/07

Das Jahr 2016 am Wissenschaftlichen Geflügelhof des BDRG (WGH).

Getreu seines Konzeptes, wissenschaftliche Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Erhaltung genetischer Vielfalt, konnte der WGH wieder einige Erfolge verbuchen. 

So konnten im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung eine Masterarbeit zu Zweinutzungsrassen zum Abschluss gebracht werden. Zwei weitere und eine Arbeit wurden begonnen. Erstmalig wurde vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW ein Projekt am WGH gefördert. Zusätzlich startete das von JUWIRA geförderte Projekt zur Kurzbeinigkeit bei verschiedenen Hühnerrassen. Ein besonderer Erfolg konnte im Rahmen des Projektes „Kryoreserve beim Huhn“ verbucht werden. Es wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Im Sinne der Erhaltung der biologischen Vielfalt wurden auch wieder zahlreiche Tiere und Bruteier abgegeben, unter anderen bei dem Tag der offenen Tür, wieder unter dem Motto „Das Gelbe vom Ei“. Trotz der Umsetzung vieler neuer Projekte kam aber auch die Öffentlichkeitsarbeit nicht zu kurz. Gleich zweimal wurde der WGH Drehort für die Sendung „Wissen macht Ah!“ (WDR). Neben mehreren Radiobeiträgen wurden zahlreiche Fachartikel veröffentlicht. Auf Führungen wurden das Konzept und die Arbeit des WGHs einem breiten Publikum näher gebracht und neben zahlreichen Vorträgen im Inland war sicherlich die Teilnahme am World´s Poultry Congress in Bejing in China etwas ganz Besonderes.

Das gesamte WGH-Team möchte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung bedanken. Wir freuen uns auch im kommenden Jahr wieder für Sie forschen zu dürfen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, frohes und erfolgreiches Jahr 2017

Den Ausführlichen Bericht finden Sie auf der Homepage des BDRG

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Einladung zur Bundesversammlung am 13.05.12
in Schneverdingen
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BDRG Info Nr.3 Februar 2012.pdf
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BDRG Info Nr.2 Februar 2012.pdf
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BDRG Info Nr. 9 Dezember 2011.pdf
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BDRG Info 5 - November 2011.pdf
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BDRG Info Nr. 3 Oktober 2011.pdf
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die Termine 2017 für die LV-Jugend sind online.....

Die Meldepapiere für die LV-Jugendschau 2017 sind online....

Neue Dateien des Zuchtbuches stehen zum Download bereit

 

Neue Eintrittserklärung für das Zuchtbuch steht zum Download bereit

 

Kurzprofil vom LV:

 

Der Landesverband

Hannover besteht aus den

Regierungsbezirken

Lüneburg, Hannover und

Braunschweig und wurde

am 9. November 1879 als

Zentralverein für Rassegeflügelzucht

in der Provinz Hannover gegründet.

 

Wir betreuen heute in

13 Kreisverbänden rund

8.900 Mitglieder,

darunter 600 Jugendliche,

die in 170 Rassegeflügel-, Rassetauben-

und Kleintierzuchtvereinen

organisiert sind.

Der nördlichste Verein ist

Cuxhaven und der

südlichste Hann.Münden.

 

Letzte Aktualisierung

am 05. Juli 2017